Do, 26. April 2018

Maggies Kolumne

07.07.2017 11:20

In eigener Sache

Liebe Tierfreunde, ich glaube, es wird Zeit, etwas klarzustellen: Ich mache keine Gesetze! In der aktuellen Debatte rund um die Novelle des Bundestierschutzgesetzes herrschen Wut, Angst und Verwirrung vor, und die Wogen gehen hoch - beziehungsweise runter, nämlich ganz tief unter die Gürtellinie. Da patzen sich Tierschützer gegenseitig an, falsche Behauptungen werden aufgestellt, sogar Drohungen ausgesprochen.

Einige werfen mir vor, ich hätte diese "lausige Novelle" mitbeschlossen. Aber erstens stimmt das nicht, und zweitens finde ich nicht alles daran lausig. Richtig ist: Die "Krone Tierecke" kritisierte den ersten Entwurf stark, unter anderem wegen der Aufweichung der Kastrationspflicht bei Katzen. Wie zahlreiche andere Tierschützer brachte ich meine Anregungen ein, in der Hoffnung, dass die Politik diese übernehmen würde. Und tatsächlich wurde auf unsere Initiative hin eine Meldepflicht für die permanente Anbindehaltung für Rinder ins Gesetz aufgenommen. Unsere Berichterstattung beinhaltete stets Kritik am Gesetz, aber auch Lob für Verbesserungen. Dazu stehe ich, und das wird auch so bleiben.

Doch ich bin nicht nur Journalistin, sondern auch Tierschützerin - wir vermitteln selbst über den Verein "Freunde der Tierecke" und betreiben ein Katzenhaus in Wien 22. Mich betrifft diese Novelle ebenfalls - und dementsprechend liegt mir viel daran, eine praxistaugliche Lösung zu erarbeiten. Aber bitte, ziehen wir doch alle an einem Strang! Stecken wir die Energie in die gute Sache! Zwar kann man seine Zeit auch damit verbringen, andere im Internet für ihre Meinung oder Arbeit anzugreifen. Am Ende ist den Tieren aber damit nicht geholfen.

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