Sa, 20. Jänner 2018

Hautkrebs

10.07.2017 06:00

Schauen Sie genau hin!

Hautkrebs entsteht genau vor unseren Augen! Wer gezielt und regelmäßig auf Veränderungen achtet und zur Muttermalkontrolle geht, betreibt wirklich sinnvolle Vorsorge. Denn die bösartige Erkrankung kann durch rechtzeitiges Entfernen vollständig geheilt werden.

"Die Früherkennung hat einen ganz besonderen Stellenwert bei Hautkrebs. Doch leider lassen immer noch viele Betroffene zu lange Zeit verstreichen, ehe sie nach den ersten Symptomen, die sich zeigen, einen Arzt aufsuchen", plädiert Univ.-Prof. Dr. Hubert Pehamberger, Arbeitsgruppe Melanom der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie sowie "Vater" der Aufklärungskampagne "Sonne ohne Reue" der Österreichischen Krebshilfe für mehr Gesundheitsbewusstsein.

Daher anbei ein paar Tipps zur Selbstuntersuchung:
Achten Sie vor allem auf verdächtige Muttermale, die sich in Farbe, Form und Größe verändern. Asymmetrische Begrenzungen, raue, schuppige und unebene Oberfläche sowie Mehrfarbigkeit gelten als Alarmzeichen. Blutende, nässende Stellen, die nicht abheilen, sollten sowieso immer zum Dermatologen führen.

Selbstuntersuchung macht sicher
Betrachten Sie zunächst bei guter Beleuchtung Ihr Gesicht im Spiegel, besonders Nase, Lippen, Mund und Ohren. Handspiegel für schlecht einsichtige Stellen verwenden. Benützen Sie einen Föhn, um die Haare zur Seite zu blasen, damit die Kopfhaut sichtbar wird.
Hände auch unter den Nägeln und zwischen den Fingern kontrollieren. Stellen Sie sich vor einen Ganzkörperspiegel. Nacken (mittels Handspiegel), Brust und Oberkörper anschauen. Auf der Körperrückseite Ellenbogen und Oberarme nicht vergessen sowie den Rücken, das Gesäß und die Beine.
Setzen Sie sich. Nacheinander Schienbeine, Knöchel, Rist, Ferse, Zehen, Nägel und Fußsohle inspizieren. Wichtig: Bei der Untersuchung Hautfalten und Genitalien nicht vergessen.
Zusätzlich einmal jährlich einen Termin zur Muttermalkontrolle beim Hautarzt vereinbaren. Am besten jetzt schon für den Herbst!

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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