Fr, 15. Dezember 2017

Primär im Vertrieb

07.07.2017 09:14

Konzernumbau: Microsoft streicht 3000 Jobs

Microsoft steht laut einem US-Medienbericht vor weiteren deutlichen Personaleinschnitten. Der IT-Riese wolle im Rahmen eines großen Konzernumbaus rund 3000 Jobs streichen, meldete der Sender CNBC. Die meisten Stellen sollen außerhalb der USA wegfallen, in Deutschland hofft man auf einen Ausbau.

Dem Bericht nach sind vor allem Mitarbeiter im Verkauf betroffen, die außerhalb der USA angestellt sind. Ob auch österreichische Microsoft-Mitarbeiter vor der Kündigung stehen, ist bislang nicht bekannt. In Deutschland ist man jedoch guter Dinge, von den Umwälzungen zu profitieren.

Mit der digitalen Transformation entstehe allein in Deutschland ein Marktpotenzial von 32 Milliarden Euro, heißt es in einer E-Mail von Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek an die Mitarbeiter. "Wir werden daran erheblich partizipieren, wenn es gelingt, Microsoft als den Partner erster Wahl zu etablieren", so Bendiek.

Microsoft will stärker auf die Cloud setzen
Erst vor wenigen Tagen hatte Microsoft angekündigt, seine Vertriebsorganisation neu aufzustellen, um sich stärker auf das Geschäft mit Cloud-Diensten auszurichten. In US-Medien war in diesem Zusammenhang über einen massiven Stellenabbau spekuliert worden. Insgesamt hatte der Konzern weltweit zuletzt nach eigenen Angaben rund 110.000 Vollzeitbeschäftigte. In den vergangenen Jahren hatte Microsoft bereits Tausende Mitarbeiter entlassen.

Erste Mitarbeiter seien bereits darüber informiert worden, dass ihre Jobs betroffen sein könnten oder wegfallen werden, bestätigte ein Sprecher des US-Unternehmens. Konkrete Zahlen über den Umfang nannte Microsoft jedoch nicht. Der Plan ist, das Geschäft mit großen Unternehmenskunden sowie kleinen und mittelständischen Betrieben neu zu strukturieren. Dabei solle der Fokus mehr auf Lösungen gelegt werden und nicht mehr auf die Anzahl der verkauften Software-Lizenzen. Es gebe einen "ambitionierten Wachstumsplan", dabei gehe es nicht um Kosteneinsparung, hieß es.

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