Mi, 24. Jänner 2018

Drama bei Ausbildung

05.07.2017 17:18

NÖ: Fallschirmsprung endet für Soldat tödlich

Tödlicher Unfall am Mittwochvormittag in Wiener Neustadt: Ein deutscher Bundeswehrsoldat erlitt im Zuge einer Fallschirmsprungausbildung derart schwere Verletzungen, dass er noch vor Ort starb. Wie Oberst Michael Bauer vom Verteidigungsministerium erklärte, dürfte es beim Landeanflug zum Unglück gekommen sein.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sei es zu dem Unglück im Zuge einer derzeit laufenden Fallschirmsprungausbildung des Jagdkommandos gekommen. Der deutsche Bundeswehrsoldat war Trainer und galt laut Bauer als "erfahrener Fallschirmspringer".

Tödliche Verletzungen durch harte Landung
Er habe als sogenannter Absetzer fungiert, der andere aus dem Bundesheerhubschrauber vom Typ Agusta Bell 212 hinausließ, und sei als letzter der Fallschirmspringer aus 1500 Metern Höhe gesprungen. Beim Sprung selbst habe es keine Probleme gegeben, so Bauer weiter, allerdings dürfte die Landung derart hart gewesen sein, dass sich der Soldat tödliche Verletzungen zuzog.

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Soldaten feststellen. Den Unfallhergang soll nun eine Flugunfallkommission klären. Das Bundesheer bekundete den Hinterbliebenen seine aufrichtige Anteilnahme.

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