Fr, 24. November 2017

Eizellen vertauscht

06.07.2017 06:00

Lichtblick für Kristina bei Suche nach Eltern

Lichtblick für Kristina V. auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern: Wie berichtet, ist für die junge Frau eine Welt zusammengebrochen, als sich herausstellte, dass sie nicht mit ihren Eltern verwandt ist. Bei der künstlichen Befruchtung ihrer Mutter wurden 1990 in der Klinik nämlich eine fremde Ei- sowie Samenzelle verwendet.

Die Klinik in Bregenz, an der die künstliche Befruchtung im Juli 1990 durchgeführt wurde und es zur Verwechslung der Embryonen kam, putzt sich bekanntlich ab. Die junge Frau hat die Suche nach ihren leiblichen Eltern selbst in die Hand genommen und ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Sie hat den Herkunftstest der Gen-Datenbank iGENEA erhalten.

Verwandte in den USA gefunden
"Mit dem Test kann man ziemlich genau sagen, woher meine Vorfahren stammen", erklärt Kristina. Das Ergebnis: "Ich bin halb mitteleuropäisch, halb britisch und acht Prozent osteuropäisch. Diese Kombination kommt im Raum Österreich/Schweiz sehr häufig vor", strahlt sie. Serbische Wurzeln, wie ihre Eltern sie haben, finden sich in der Analyse überhaupt nicht. "In der Gen-Datenbank wurden weitere Verwandte gefunden. Es handelt sich um Cousins oder Cousinen zweiten bis vierten Grades in den USA."

Die Mama - der Vater ist bereits verstorben - freut sich mit ihr. Übrigens hat sich noch herausgestellt, dass Kristinas Schwester, die ebenfalls in der Klinik gezeugt wurde und nur mit der Mutter blutsverwandt ist, einen Vater mit jüdischer Abstammung hat, was bei der Suche im Raum Bodensee neue Hoffnung gibt.

Martina Münzer, Kronen Zeitung

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