Di, 23. Jänner 2018

Wasserrohrbrüche

04.07.2017 16:34

1000 Haushalte waren ohne Wasser

Alleine heuer ereigneten sich in Klagenfurt aufgrund veralteter Leitungen sowie Beschädigungen durch Bauarbeiten bereits mehr als 40 Wasserrohrbrüche. Zuletzt traf es eine Hauptwasserleitung unter der St. Ruprechter Straße. Bei den Arbeiten kommt es dann immer wieder zu Konflikten zwischen Anrainern und Bautrupps!

Über 570 Kilometer zieht sich das Klagenfurter Wasserleitungsnetz, das stellenweise bereits mehr als 60 Jahre alt ist. "Die Wasserleitungen werden laufend erneuert. Bis zu 40 Mal im Jahr kommt es jedoch vor, dass bei Bauarbeiten oder aufgrund von Materialermüdung Leitungen beschädigt werden", so Birgit Rutter, Pressesprecherin der Stadtwerke: "Daher gibt es nicht nur einen umfangreichen Tauschplan, sondern auch bei Beschädigungen werden Leitungen sofort erneuert."

Am Dienstag kam es an einer Transportleitung im Süden der St. Ruprechter Straße zu einem Wasserrohrbruch - rund 1000 Haushalte waren daher während des Vormittags ohne Wasser.

Bautrupps stehen "24 Stunden sieben Tage die Woche" bereit

Der Schaden konnte jedoch rasch behoben werden, da Bautrupps für derartige Einsätze "24 Stunden, sieben Tage die Woche" bereit stehen.

"Allein heuer sind wir bereits mehr als 40 Mal, auch an den Wochenenden, ausgerückt, um beschädigte Leitungen freizulegen. Von Anrainern werden wir oft jedoch beschimpft oder sie drohen uns anzuzeigen", sagt ein Bauarbeiter: "Dabei machen wir nur unseren Job und beheben den Schaden!"

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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