Mo, 23. April 2018

Strahlentherapie

03.07.2017 16:32

Erleichterung für obersteirische Krebspatienten

Es ist ein historischer Tag für die medizinische Versorgung der Obersteiermark: Nach zehn Jahre hartem Ringen wurde am Montag im LKH Hochsteiermark in Leoben die neue Strahlentherapie eröffnet - eine große Erleichterung für viele Krebspatienten.

Neben der Einfahrt an der Südseite des Krankenhausareals in Leoben wurde in 18 Monaten um 10,25 Millionen Euro der viergeschoßige Standort für die neue Strahlentherapie errichtet; rund drei Millionen hat alleine der Linearbeschleuniger gekostet. Das Gerät ist das Kernstück der Strahlentherapie, die neben Operationen und Chemotherapie eine zentrale Säule der Krebsbehandlung ist.

Lange Wartezeiten und oftmals beschwerliche Anreisen nach Graz oder in andere Bundesländer mussten krebskranke Obersteirer bis dato in Kauf nehmen, um eine derartige Behandlung bekommen zu können. Doch diese Zeiten sollen jetzt vorbei sein - nicht zuletzt auch dank des jahrelangen Kampfes von Sieglinde Mahler von der "Selbsthilfegruppe nach Krebs". "Sie hat mit unermüdlicher Beharrlichkeit und Entschlossenheit dafür gekämpft", dankte ihr der zuständige Gesundheitslandesrat Christopher Drexler bei der Eröffnung.

Die medizinische Leitung der Strahlentherapie übernimmt Karin Knapp von der Uniklinik in Graz. Ihr Team umfasst 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Abteilung ist ab Dienstag offiziell in Betrieb.

Heinz Weeber, Kronen Zeitung

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