Sa, 20. Jänner 2018

Nach Final-Patzer

03.07.2017 13:15

Chiles Diaz vergleicht Schmerz mit Tod des Bruders

Marcelo Diaz war nach der Endspiel-Niederlage im Confed Cup gegen Deutschland untröstlich. Weinend stand Chiles Pechvogel vor den Journalisten, wischte sich immer wieder die Tränen aus dem Gesicht. "Ich denke, das ist der schlimmste Fehler, den ich in meinem Leben als Fußballer machen werde", sagte der 30-Jährige.

Vor dem Gegentreffer von Lars Stindl (20.) hatte sich Diaz am eigenen Strafraum den entscheidenden Ballverlust gegen Timo Werner geleistet.

Später entschuldigte sich der Verteidiger via Instagram bei den chilenischen Fans. Darin verglich der Verteidiger den Schmerz sogar mit dem Tod seines Bruders vor fast 14 Jahren. "Ich habe immer gesagt, dass der Fußball mich nicht so leiden lassen würde wie damals, aber ich lag total falsch", schrieb Diaz.

Vidal richtet Blick nach vorne
Nach dem verlorenen Finale richtete Chiles Wortführer Arturo Vidal schon den Blick auf die WM im kommenden Jahr. "Das muss uns eine Lehre sein für das, was noch kommt", sagte Vidal nach dem 0:1 gegen Deutschland und peilte die nächsten Großtaten an. "Wir hoffen, dass wir hierhin zurückkehren, um zu kämpfen und hoffentlich wieder das Finale zu erreichen."

Als ältestes Team bei diesem Confed Cup ist die WM 2018 womöglich die letzte realistische Chance dieser Generation auf einen WM-Erfolg. "Der Traum und der Hunger dieses Teams sind immer noch da", versprach Vidal. Doch zuvor muss der Copa-America-Champion von 2015 und 2016 überhaupt erst den Sprung zur WM schaffen. In Südamerika liegt Chile vier Spieltage vor Schluss derzeit nur auf dem vierten und damit letzten direkten Qualifikationsrang.

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