Do, 23. November 2017

Vorfall „nicht ohne“

01.07.2017 10:10

Angst vor rabiatem Schwan - bereits ein Verletzter

Seit nunmehr sechs Jahren treibt im Salzburger Saalfelden ein Schwan rund um den Ritzensee sein Unwesen. Das Tier zeigt sich sehr aggressiv und attackiert immer wieder Gäste, unter ihnen auch Schwimmer. Sogar ein Verletzter ist bereits zu beklagen.

Ein Opfer hat der aggressive Schwan bereits gefordert: Sportler und Physiotherapeut Adi Embacher (49) aus Saalfelden wurde während seines Schwimmtrainings im Ritzensee so heftig attackiert, dass er wegen einer blutenden Wunde am Kopf im Spital genäht werden musste. Für ihn war der Angriff sehr schlimm, da "man fast keine Chance hat, sich zu wehren."

Für Hannes Riedlsperger, Chef vom Ritzenhof-Hotel, stellt der Schwan zwar keine Bedrohung dar, dennoch bezeichnet er den Vorfall mit Adi Embacher als "nicht ohne. Menschen, die nicht so schwimmerfahren sind, könnten mit Sicherheit bei einem Angriff wie diesem ertrinken", erzählt er der "Krone". Vor zwei Jahren sei der Wasservogel auch einen Hotelgast angegangen.

"Noch kein 'Killer-Schwan' und ich hoffe, das bleibt so"
"Voriges Jahr war er nicht so aggressiv. Heuer legt er sich zwischen die Liegen, geht über die Straße und behindert den Verkehr. Noch ist er kein 'Killer-Schwan' und ich hoffe, das bleibt so", spricht Riedlsperger von einer Beeinträchtigung, dass man den Vogel gesetzlich nicht verscheuchen darf.

Landesveterinär Josef Schöchl erklärt: "Schwäne haben ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Sie behaupten ihr Revier." Und das verstärkt sich, wenn ein Tier Junge hat - wie am Ritzensee fünf Stück. "Dann kommt das Verteidigungsverhalten dazu."

Kronen Zeitung

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