Sa, 25. November 2017

Basketball-Wels

30.06.2017 00:15

Alles ist neu - doch was eigentlich gut?

"Habe fertig", sagte mit Heinz Peter Fiszter der Boss des nun nicht mehr existenten WBC Wels beim Abtritt in Anlehnung an Giovanni Trapattoni. "Ein geschichtliches Ereignis", nannte es Stadtchef Andreas Rabl - meinte die Gründung der Flyers Wels als Nachfolger des Basketball-Bundesligisten. Große Worte, doch...

Die Raiffeisenbank gestern um 9.30 Uhr am Kaiser Franz-Josef-Platz in Wels. Der Aufmarsch ist groß. Auch die Erwartungen. Schließlich wird die Zukunft der Welser-Nr.-1-Sportart Basketball präsentiert. Die dann auch überrascht. Weniger, dass Heinz P. Fiszter nach Meistertitel (2009), Cupsieg (2006) und Supercup-Sieg (2016) abdankt. Aber der Rest: Denn nicht nur den streitbaren Erfolgsmanager samt seinen Ecken und Kanten gibt’s nun nicht mehr. Auch den WBC nimmer.

Gemeinsam fliegen, gemeinsam siegen!
Dafür den neugegründeten Bundesligisten Flyers Wels. Motto: Gemeinsam fliegen, gemeinsam siegen! Klingt gut - der Rest aber bescheiden: Zwar gibt’s mit Michael Dittrich einen neuen Obmann. Mit Norbert Zauner einen Finanzchef. Mit Sebastian Waser (31) einen neuen sportlichen Leiter und Coach. Aber mit Oscar Schmit vorerst nur einen Jungspieler. Und keine neuen Sponsoren - alle bestehenden hat noch Fiszter gebracht. Zudem zahlt die RLB als Hauptgeldgeber 10 - 15 % weniger als bisher und gibt man zu: "Wir haben im operativen Bereich weniger Geld als zuletzt!"
Auch die auf einer halben Din-A4-Seite abgedruckten Ziele lesen sich sehr, sehr allgemein: Sinngemäß: Wir wollen modern sein, setzen auf die Jugend, auf junge Österreicher. Wow! Würde zu vielen Klubs verschiedenster Sportarten passen! Einzig die Etablierung einer Jugend-Akademie sticht ins Auge! Und ins Ohr der Satz: "Die Erwartungshaltung darf vor allem im ersten Jahr nicht so groß sein . . ."

M. Ruhmanseder, G. Leblhuber, Kronen Zeitung

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