Mi, 13. Dezember 2017

Nach Kritik

29.06.2017 13:22

Keine "Alibi-Käufe"! Hoeneß verteidigt Transfers

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat die Transferpolitik seines Klubs verteidigt und somit die aufgekomme Kritik zurückgewiesen. Der deutsche Serienmeister will künftig noch mehr auf junge Talente statt auf teuere Stars setzen. Im Video oben sehen Sie die teuersten Bayern-Transfers.

Noch vor einigen Wochen hatte Hoeneß selbst angekündigt, dass die Bayern "Granaten" verpflichten werden. Bisher sind die verpflichteten Spieler aber eher ein Versprechen an die Zukunft. Sowohl Coretin Tolisso (aus Lyon), wie auch Niklas Süle (Hoffenheim) und Serge Gnabry (Bremen) sind unter 23 Jahre. Zudem verpflichtete der Rekordmeister Sebastian Rudy (27 Jahre aus Hoffenheim).

Nachdem die Bayern ihr Saisonziel, das Triple, letztes Jahr verpasst hatten und die Alt-Stars Philipp Lahm und Xabi Alonso ihre Karriere beendet haben, basteln die Bayern an einem Team mit Zukunft. Gegenüber dem "Kicker" hat Präsident Hoeneß diesen Weg jetzt vehement verteidigt.

Kein Neuaufbau mit 30-Jährigen
Immer wieder wurden die Münchner mit Marco Verratti von Paris Saint-Germain und Alexis Sanchez vom FC Arsenal in Verbindung gebracht. Bayern war aber weder bereit, die 100 Mio. Ablöse für Verratti, noch die 25 Mio. Jahresgehaltsforderungen von Sanchez zu bezahlen. Stattdessen sollen junge Talente zu großen Stars gemacht werden.

"Einen Neuaufbau kann man nicht machen, indem man 100-Millionen-Transfers für 29- und 30-Jährigen durchzieht. Das ist doch keine Politk", sagte der Bayern Präsident. So soll auch der schon als Flop abgestempelte 19-jährige Portugiese Renato Sanches noch einmal angreifen.

Hoeneß gesteht in dem Interview auch ein, dass ein Champions-League-Gewinn mit den vielen jungen Leuten schwieriger werden dürfte als in den vergangenen Jahren. "Man muss jungen Spielern viel mehr Vertrauen geben, selbst wenn wir dann zwei Jahre lang nur Meister werden sollten. Doch dann haben wir den Übergang geschafft und den FC Bayern in die Zukunft geführt", so Hoeneß.

krone Sport
Redaktion
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