Mo, 18. Dezember 2017

Ab Juli

01.08.2017 15:37

Von Yoga bis Nackttanz: ImPulsTanz erneut in Wien

Ab 13. Juli macht Europas größtes Tanzfestival "ImPulsTanz" unsere City zur Tanzmetropole im Sommer. Erneut werden innovative und internationale Highlights angeboten, darunter Ballett oder Walzer zu Minimal Techno und Jamaikanischer Dancehall, ebenso wie Nackttanz. Neben knapp 260 Tanzworkshops stehen vom 13. Juli bis 18. August auch Ausstellungen, Buch- und Albumpräsentationen, sowie Symposien auf dem Programm.

Belgische Tanzmeister in Wien
Dieses Jahr liegt der Hauptfokus auf den belgischen Tanzmeister Jan Fabre, der bereits am 13. Juli das Festival mit einer Soloperformance namens "I am Mistake" - auf der Suche nach dem Schizophrenen selbst - eröffnen wird. Im Volkstheater wird daraufhin seine Performance "Belgian Rules / Belgium Rules" gezeigt und im Leopold Museum, wird ihm eine gesamte Ausstellung gewidmet. Ab dem 7. Juli werden dort Skizzen, Kostüme, Filmausschnitte und Fotografien von Jan Fabre zu sehen sein, die seine Tanzkarriere von damals bis heute zeigen. Ballettmeisterin Anne Teresa De Keersmaeker zeigt "A love Supreme" erstmals in Wien.

Festival-Ception
Highlights dieses Jahr sind die Workshops im Rahmen von "Summer of Movement" im Haupthof des MuseumsQuartiers - ohne Voranmeldung, ohne Vorkenntnisse und gratis! Darüber hinaus findet erstmals bei ImPulsTanz das Festival Urbaner Künste - urbanative - statt. Von 05. bis 12. August gibt es im Arsenal Kurse, Flohmärkte, Battles und alles, was "urban" ist.

SONS OF SISSY
Vier knackige Burschen in feschen, auch queeren heimatlichen Gwandln jodeln sich am 24. Juli ein und ziehen in der Folge eine ironische Dekonstruktion des Volkstanzes durch. Stellenweise verliert sich dabei die Kostümierung, nicht aber die Musik. Zum Einsatz kommen Geigen, Knöpferlharmonika, Kontrabass, Horn, Glocken und Peitschen. Diese "Sons of Sissy" unter Choreograf Simon Mayer, einst Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, machen den Tanz und sich selbst nackt. Sie hüpfen und schuhplatteln, verformen von ihnen zitierte volkskulturelle Klischees, sind bester Laune, aber keinesfalls harmlos oder sentimental. Top: Für blindes und sehbehindertes Publikum wird eine STunde vor Vorstellungsbeginn eine einführende Touch-Tour angeboten.

BOING! BOOM! TSCHAK!
Wem die ganzen Workshops zu Ballett, Powerhouse Fitness, Yoga oder Afro Fusion nicht reichen, der kann in der ImPulsTanz Festival Lounge im Vestibül beim Burgtheater oder in den Partys im Kasino am Schwarzenbergplatz das Tanzbein bis in die Nacht schwingen. Unter dem Motto BOING! BOOM! TSCHAK! Gibt es in der ImPulsTanz festival lounge allabendlich Live-Konzerte und DJ Sets bei freiem Eintritt.

Juli 2017

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Márcia Neves
Márcia Neves
Julia Ichner
Redakteurin
Julia Ichner
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