Do, 14. Dezember 2017

Nachbarschaftsstreit

28.06.2017 12:01

Verlassene Haustiere: Halter wurde verleumdet

Wende im Fall jenes Mannes, der seine Haustiere im Mittelburgenland zurückgelassen haben soll. Viele Freunde des Wahl-Burgenländers springen nun für ihn in die Bresche. Sie sagen, die Vorwürfe seien haltlos: "Wir verstehen die Verleumdungen der Nachbarin nicht. Auch von Alkoholismus kann keine Rede sein."

Wie berichtet, war ein Mieter im Bezirk Oberpullendorf ohne seine Haustiere - Katze "Shiba" und zwei Nymphensittiche - umgezogen. Eine Nachbarin hatte schließlich Alarm geschlagen: Der Mann sei alkoholkrank und hätte die Tiere einfach im Haus zurückgelassen, sagte sie. "Stimmt nicht" melden sich nun Freunde des Mannes zu Wort. "Nach dem Tod seiner Mutter ist der Herr nach Wien in deren Wohnung gezogen. Das Haus hier ist nämlich nicht barrierefrei. Das Ganze ist allerdings erst knapp vier Wochen her", so ein Bekannter.

"Ich hätte ihr nicht vertrauen dürfen"
"Wir hatten eine gute Nachbarschaft, jeder half dem anderen. Wieso die Nachbarn eine derartige Geschichte erzählen, verstehe ich nicht." Diese hätten versprochen, einen Platz für die Tiere zu finden und sie bis dahin zu versorgen. Nachsatz: "Nicht jeder, der auf dem Sportplatz zwei Bier trinkt, ist Alkoholiker." Der 63-Jährige selbst kann über die Anschuldigungen nur den Kopf schütteln: "Ich hätte ihnen nicht vertrauen dürfen." Dennoch ist für ihn die Hauptsache, dass seine Tiere nun gute neue Plätze haben: "Das ist das Wichtigste."

Melanie Leitner, Kronen Zeitung

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