Di, 12. Dezember 2017

Glutnester

27.06.2017 17:20

Florianis kämpfen an Hängen gegen Waldbrände!

Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sind die ideale Mischung für Unwetter. Durch die Nähe zur Adria ist das in Kärnten oft gegeben. Der Bezirk Hermagor hat laut Blitzortungssystem ALDIS die höchste Blitzdichte. Durch Einschläge sind - wie berichtet - mehrere Waldbrände entstanden. Die Feuerwehren kämpfen bereits seit Tagen in steilem, gefährlichem Gelände gegen Glutnester.

Ohne die Hilfe der Bergrettung wären die Florianijünger auf der Zwenberger Alm oberhalb von Penk aufgeschmissen. Auf rund 1800 Meter Seehöhe mussten für ihre Sicherung Seilgeländer errichtet werden. Es gilt mehrere Glutnester zu bekämpfen. Weil diese sehr tief im Boden sitzen, besteht die Gefahr, dass sie von neuem aufflackern könnten.

50 Mann von neun Feuerwehren stehen im Einsatz; Wasser erhalten sie von der "Polizeilibelle" Kärnten und vom Hubschrauber des Bundesheeres. Auch Soldaten sind beteiligt. Das Löschwasser holen die Maschinen aus einem Auffangbecken auf der Am und einem Bach.

Während der Regen im Bezirk Spittal die Lage nicht entspannt hatte, gab es durch den Niederschlag ein Brand aus in Rosenbach.

Die Hitzewelle wird in den nächsten Tagen durch heftige Gewitter beendet. Für die Feuerwehren beginnt im Juli vielleicht wieder eine harte Zeit. Er ist der blitzreichste Monat des Jahres.

Serina Babka, Kärntner Krone

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