Mo, 11. Dezember 2017

Sommer-Projekte

27.06.2017 16:32

Zillertaler Touristiker spielen vermehrt gemeinsam

Die Vertreter der Tourismusverbände im Zillertal setzen immer mehr auf gemeinsame Projekte - und zwar nicht nur um die Touristen im Winter anzulocken, sondern um ihnen auch den Sommer im Tal schmackhaft zu machen. Einer dieser Anziehungspunkte sind die Testspiele von drei europäischen Top-Fußballvereinen.

"König Fußball" regiert - wie berichtet - in den kommenden Wochen wieder das Zillertal. Die Fußballvereine Ajax Amsterdam Werder Bremen und die Young Boys Bern schlagen in Fügen, Zell am Ziller sowie Hippach ihre Zelte auf.

"Gemeinsam sind wir stark"

"Die Testspiele finden dabei in mehreren Gemeinden statt. Wir arbeiten untereinander zusammen, denn nur auf diese Weise sind wir stark", bringt es Ferdinand Lechner, Obmann des TVB Zell-Gerlos, auf den Punkt. Das Testspiel zwischen Ajax Amsterdam und Werder Bremen wird heuer sogar von Sky HD übertragen. "Eine derartige Präsenz des Tales ist in Bezug auf die Buchungslage sehr wichtig", verdeutlicht Gernot Paesold, GF der Zillertaler Tourismus GmbH, und ergänzt: "Der Großteil der Touristen bucht kurzfristig und die Bilder der Testspiele, die wir über das Fernsehen sowie über die sozialen Medien senden, beeinflusst das Buchungsverhalten stark."

"Mehr Buchungen"

Bereits seit einigen Jahren gastieren europäische Profi-Fußballvereine während ihrer Vorbereitung im Zillertal. "Über die Jahre hinweg haben vor allem die Buchungen aus Norddeutschland zugenommen. Und wir rechnen damit, dass künftig die Nächtigungen im Sommer um etwa 2 Prozent steigen werden", teilt Paesold mit.

Weitere Projekte in Planung

Neben der Austragung dieser Testspiele hat es weitere Projekte gegeben, an denen gleich mehrere Tourismusverbände beteiligt waren. "Dazu zählen etwa der Klettersteig Talbach und das Fichtenschloss in der Zillertal Arena", klärt Wilhelm Pfister, Vorstand des TVB Mayrhofen-Hippach, auf. Und auch für die Zukunft seien gemeinsame Projekte geplant. Um welche es sich handelt, wolle man noch nicht verraten.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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