Di, 17. Oktober 2017

Auf Rutsche und Co.

02.07.2017 13:46

Sicherheitstipps für den Spielplatz im Garten

Die allermeisten Spielgeräte, die es in den Baumärkten zu kaufen gibt, sind für Kinder gedacht und gemacht: Spieltürme, Rutschen, Schaukeln, Sandkästen usw. Welche Sicherheitstipps Sie für private Spielplatzgeräte im eigenen Garten beachten sollten, erfahren Sie hier.

Im Handel erhältliche Spielgeräte können Eltern meist bedenkenlos kaufen, da sie den gängigen Sicherheitsnormen für den Handel entsprechen. Doch für private Spielplatzgeräte gilt die Norm DIN EN 71. Das ist die abgeschwächte Version der strengeren Normen für öffentliche Spielplätze bzw. Einrichtungen wie Kindergärten (DIN EN 1176 und EN 1177). Bei der geschwächten EN 71 erhält man meist weniger robustes Material, die Haltbarkeit der Anlagen ist dadurch nicht so hoch. Dafür ist auch der Preis entsprechend niedriger.

Haftung für die Sicherheit tragen die "Anlagenbetreiber"
Wer ein Spielgerät im Hof oder Garten einer Wohnanlage aufstellen möchte, braucht die Zustimmung aller Miteigentümer. Die Haftung für die Sicherheit am Spielgerät tragen die "Anlagenbetreiber" (das ist, je nach Vereinbarung, entweder die Eigentümergemeinschaft oder eine Gruppe von Miteigentümern). Die Anlagenbetreiber haben verschiedene Pflichten zu erfüllen, etwa die regelmäßige Überprüfung der Spielgeräte auf ihre Funktionstüchtigkeit. Ist der Gemeinschaftsgarten von außen zugänglich, muss die Spielebene aus Haftungsgründen eingezäunt werden.

Auf dem privaten Spielplatz im eigenen Garten gelten nicht ganz so strenge Regeln, aber auch hier ist die elterliche Aufsichtspflicht jederzeit geboten.

Beachten Sie folgende Sicherheitstipps

  • Kleine Kinder sind immer zu beaufsichtigen! Geräte in Sichtweite des Hauses aufstellen.
  • Beim Aufbau von Geräten die Anweisungen in der Gebrauchsanleitung genau befolgen, auf sicheren Stand achten.
  • Kurze, regelmäßige Überprüfung der Geräte: Stehen Schrauben hervor? Sind Holzsplitter sichtbar? Sind Leitern, Sprossen, Seile etc. gut befestigt?
  • Gutes Schuhwerk und richtige Kleidung: Keine Schnüre und Bänder, keine Helme - es besteht Strangulationsgefahr!
  • Auf sicheres Umfeld achten: Es sollten sich keine Fahrräder, Roller, Gartengeräte, Regentonnen, Zierteiche, morsche Bäume, Giftpflanzen, Pflanzenschutzmittel etc. in unmittelbarer Nähe befinden.
  • Für ausreichend Schatten sorgen: Sonnenbrand und Kreislaufschwäche erhöhen das Verletzungsrisiko. Ein Sonnensegel kann Abhilfe schaffen.
  • Trampolin immer nur mit Netz verwenden.

wohnkrone.at

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