Mo, 21. Mai 2018

Unterstellung

26.06.2017 09:21

Slowakischer Trainer beschimpft deutsche U21

Genau 35 Jahre nach der "Schande von Gijon" wird der deutsche Fußball wieder mit Absprache-Vorwürfen bei einem Turnier beschuldigt. Dieses Mal geht es um die U21-Europameisterschaft in Polen, bei der gerade die Gruppenphase zu Ende gegangen ist. Für den Trainer des slowakischen Nachwuchs, Pavel Hapal, ging bei der 0:1-Niederlage der Deutschen gegen Italien nicht alles mit rechten Dingen zu.

"Ich bin unglaublich enttäuscht. Was die Deutschen und Italiener gezeigt haben, war eine Schande", sagte Hapal nach dem bitteren Ausscheiden seiner Auswahl. Schuld daran ist auch der Brutalo-Modus, der bei U21-EM herrscht. Aus den drei Gruppen steigen nur die Gruppensieger sowie der beste Gruppenzweite auf. Dem DFB-Nachwuchs reichte nach zwei Siegen zum Auftakt die Niederlage mit einem Tor Unterschied zum Erreichen des Halbfinales. Italien wurde noch Gruppensieger.

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1982 wurden Österreich und Deutschland beschuldigt, sich auf den 1:0-Sieg für Deutschland (Tor Hrubesch) verständigt zu haben. Damit stiegen beide Mannschaften in die nächste Runde auf. Leidtragender damals war Algerien. Mit einem zweiten Tor der Italiener wären die Slowaken als bester Zweiter ins Halbfinale eingezogen und das deutsche Team hätte sich aus Polen verabschieden müssen. So kommt es in den Halbfinalen zu den Top-Begegnungen England-Deutschland, und Italien trifft in einem vorgezogenen Finale auf die mit vielen Top-Stars besetzten Spanier.

Hrubesch bestreitet Vorwürfe
DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch wollte von einem Nicht-Angriffspakt nichts wissen. Und wirklich hatten sich die Azzurrini und Deutschland lange einen intensiven Fight geliefert. Erst in den letzten Minuten gingen beide Mannschaften kein Risiko mehr. "Jetzt lasst mal die Kirche im Dorf. Dass man versucht, in den letzten fünf, sechs Minuten sicher zu spielen, ist doch ganz normal", entgegnete DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch entsprechenden Fragen nach Spielende.

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