Mi, 22. November 2017

Donauinselfest

25.06.2017 14:33

1,9 Millionen Besucher trotz Hitze in Feierlaune

800.000 Menschen am Freitag und 1,1 Millionen Menschen am Samstag haben an den ersten zwei Tagen das Wiener Donauinselfest besucht. Die Polizei war natürlich erneut im Großeinsatz. Insgesamt kam es dabei zu elf Festnahmen, zwei Polizisten wurden verletzt.

Für Aufregung sorgten zwei junge Donauinselfest-Besucher in den Abendstunden. Ein junger Mann (25) wettete mit einem Freund, wer schneller zum anderen Ufer der Donau schwimmen kann. Während der Freund am anderen Ufer ankam, fehlte von dem 25-Jährigen jede Spur. Die Freunde alarmierten die Einsatzkräfte, die das Gebiet großräumig absuchten. Nach bangen Stunden wurde der Vermisste an seinem Zweitwohnsitz in Niederösterreich angetroffen. Er war einfach heimgefahren, ohne sich bei den Freunden zu melden.

Für einen ähnlichen Einsatz sorgte eine 21-Jährige. Sie sprang von einem Steg ins Wasser. Ihr Freund konnte sich danach nicht mehr finden und bat verzweifelt bei den Einsatzkräften um Hilfe. Auch die 21-Jährige meldete sich nicht gleich und wurde daheim wohlauf gefunden.

Mann wegen versuchter Vergewaltigung festgenommen
Zu den Festnahmen kam es am Donauinselfest aufgrund strafrechtlicher und verwaltungsrechtlichen Delikten. Laut Pressesprecherin Irina Steirer habe es sich dabei um mehrere Fälle von Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie aggressives Verhalten gehandelt. Zudem wurde ein Mann wegen versuchter Vergewaltigung festgenommen. Näheres gab die Polizei dazu nicht bekannt.

Damit verlief der zweite Festivaltag aus polizeilicher Sicht ähnlich ruhig wie der erste: So war es am Freitag neben vereinzelten Personenkontrollen und Verwaltungsanzeigen zu zehn strafrechtlich und verwaltungsrechtlichen Festnahmen gekommen.

Video: Falco-Tribute-Konzert lockte die Massen an

Video: Donauinselfest mit Tropen-Feeling gestartet


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