Fr, 24. November 2017

Vergewaltigungen:

24.06.2017 23:14

Neue Garagen bieten Frauen Sicherheit vor Gewalt

Wie sicher sind unsere Tiefgaragen? Nach der Vergewaltigung in einer Linzer Parkgarage (wir berichteten) fragen sich das viele Frauen. Wir sprachen mit den beiden größten Garagenbetreibern in der Landeshauptstadt und bekamen teilweise verblüffende Einsichten, woran schon bei der Planung gedacht werden muss.

Tatort Tiefgarage - diese weibliche Urangst ist wieder geschürt, seit in der Linzer Mozart-Garage eine Frau vergewaltigt wurde. Doch die Betreiber haben umgedacht, die Grusel-Garagen gehören zunehmend der Vergangenheit an.
"Alle unsere Linzer Garagen - also Promenade, Hauptplatz, Pfarrplatz, Bahnhof-Wissensturm und Diakonissen -  sind videoüberwacht und über Sprechstellen mit unseren Parkgaragen-Kunden-Centern verbunden.  Und  die sind  täglich 24 Stunden mit Personal besetzt", erklärt Helmut Sartorius, Geschäftsführer der BIP Garagengesellschaft. Sartorius weiter: "Eine übersichtliche bauliche Gestaltung und helle Garagenausleuchtung tragen zum Sicherheitsempfinden und zur Vorbeugung  bei. Das fängt schon bei der Gestaltung an: Wir achten  auf eine stützenreduzierte Bauweise mit vielen freien Flächen."

Auch die moderne Technik trägt dazu bei, dass Garagen nicht mehr wie früher dunkel und furchterregend wirken. Es gibt eine eigene Garagenfarbe, die reflektierend wirkt, dazu machen  LED-Lampen die Ausleuchtung der Stellplätze einfacher und billiger.

Ein (noch) Negativ-Beispiel ist dagegen die 25 Jahre alte Hauptplatzgarage in Linz, sie soll aber demnächst renoviert werden. Wenn Autofahrer über einen Tiefgarage klagen, kommt die Sprache oft auch auf Wels: Dort gilt die Kaiser-Josef-Platz-Garage als Vorzeigebeispiel im schlechten Sinne.
Auch in den sieben Real-Treuhand-Garagen in Linz  wird auf Sicherheit geachtet, sagt RLB-Sprecher Harald Wetzelsberger: "Die Beleuchtung wurde in einigen Garagen  erneuert." Sie sind teils mit Polizeinotruftastern ausgestattet - die aktuelle Tat sollte also ein Einzelfall bleiben.

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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