Mo, 18. Dezember 2017

Stadt zahlt 350.000

23.06.2017 14:52

Einigung am Patscherkofel

Nach mehreren Verhandlungsrunden haben sich die Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH, Stadt Innsbruck, der Österreichische Alpenverein (ÖAV) sowie die Alpenvereinssektion Touristenklub Innsbruck (TKI) auf einen gemeinsamen Weg geeinigt. Die getroffene Kooperationsvereinbarung nimmt Rücksicht auf die wechselseitig bestehenden Rechtsverhältnisse aller Beteiligten. "Die Zukunft des Innsbrucker Hausberges liegt uns allen am Herzen", stimmen die Verhandlungspartner überein. Ein gemeinsamer Weg sichert und stärkt die Attraktivität des Patscherkofel als Freizeitberg.

Die getroffene Kooperationsvereinbarung, die die Anliegen aller AkteurInnen am Berg vereint, umfasst eine neue umfassende Terrassengestaltung sowie Planungen für eine gemeinsame Vorplatzgestaltung. Die Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH und der ÖAV werden das Projekt in enger Abstimmung umsetzen. Darüber hinaus wird die Frage der Gastronomie mit einem Pauschalbetrag bereinigt. Das finanzielle Gesamtvolumen, das von der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH gestellt wird, beläuft sich gesamt auf 350.000 Euro.

Bürgermeisterin bedankt sich bei allen

"Die Einigung ist ein wichtiger Schritt. Die konstruktive Arbeit der vergangenen Monate hat sich bezahlt gemacht. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Wir blicken nun gemeinsam in eine spannende und vielversprechende Zukunft. Alle Projektpartner ziehen an einem Strang", stellt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer klar. ÖAV-Präsident Dr. Andreas Ermacora erklärt: "Wir haben hart gekämpft, nicht alles erreicht, sind aber im Sinne eines gemeinsamen Neustarts am Berg über die erzielte Einigung sehr froh." TKI-Vorstand Reinhard Holy fügt hinzu: "Für unsere kleine Sektion war die Hilfe des Gesamtvereins sehr wichtig. Die genommene Aussicht in die südliche Bergwelt wird nun durch die Ermöglichung einer Erweiterung der Terrasse des Schutzhauses und den dadurch geschaffenen den Blick auf die nordwestliche Bergwelt kompensiert." Stadtrat Franz X. Gruber erklärt: "Durch die neue Bahn wird es gelingen, den Kofel als modernen Freizeitberg für alle Generationen erlebbar zu machen und das auf Jahrzehnte. Die Kooperationsvereinbarung mit dem Alpenverein ist ein wichtiger finaler Schritt für die Neuausrichtung unseres Hausberges."

Konstruktiv arbeiten

"Innsbruck zeichnet sich durch einen unverkennbaren alpin-urbanen Charakter aus. Durch das Projekt am Patscherkofel wird dieser gefestigt. Nach der heutigen Einigung können nun alle Seiten konstruktiv weiterarbeiten", ergänzt Klubobfrau GR Mag.a Uschi Schwarzl.

Es war nicht immer einfach

"Es war für alle Beteiligten sicher nicht einfach, umso erfreulicher ist es, dass nun eine Einigung möglich ist. Das wird für unsere Zusammenarbeit am Patscherkofel eine gute Basis für die nächsten Jahre sein. Ich bin erleichtert, dass es vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung der vergangenen Monate doch noch zu diese Übereinkunft kommt", fasst DI Martin Baltes, Geschäftsführer der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH zusammen.

Kein Gerichtsverfahren

"Insbesondere mit der Lösung zur Gastronomie und den damit verbundenen beidseitigen Risiken aus langwierigen Gerichtsverfahren und Kosten gibt es nunmehr Rechtssicherheit und es steht der Errichtung der Bauwerke und der Gastronomie nichts mehr im Wege", schließt Dr. Thomas Scheiber, ebenfalls Geschäftsführer der Patscherkofel Infrastruktur GmbH ab.

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