So, 19. November 2017

DNA analysiert

22.06.2017 11:17

Tirol: Schädelknochen-Fund gibt Kripo Rätsel auf

Im Tiroler Stubaital ist im April von Wanderern ein skelettierter menschlicher Schädelknochen gefunden worden. Aus einem gerichtsmedizinischen Gutachten geht hervor, dass es sich aufgrund der morphologischen Merkmale um den Schädel eines Mannes im mittleren Erwachsenenalter handelt. Ein DNA-Abgleich ergab bisher keinen Treffer ...

Die Todesursache konnte nicht mehr geklärt werden, hieß es seitens des Landeskriminalamtes. Die "noch vorhandenen, teilweise in Fettwachs umgewandelten Weichteilreste" würden dagegen sprechen, dass der Mann bereits viele Jahre lang dort gelegen war. Frische Verletzungszeichen wurden aber nicht festgestellt.

"DNA-fähiges Merkmalmuster"
Da bei dem Skelett ein "DNA-fähiges Merkmalmuster" einer männlichen Person bestimmt werden konnte, wurde es vom Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck in der Datenbank abgeglichen. Dabei kam es jedoch laut Polizei zu keinem Treffer, eine passende abgängige Person konnte bisher ebenfalls nicht ermittelt werden.

Chirurgische Eingriffsspuren
Der Schädelknochen wies übrigens eine markante Besonderheit auf: Am äußeren Anteil der rechten Augenhöhle hatte er eine Dreilochplatte mit zwei eingesetzten Schrauben, die nach einem chirurgischen Eingriff eines Bruchs der äußeren Augenhöhlenbegrenzung am Knochen angebracht worden sei.

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