Sa, 18. November 2017

34 Grad

21.06.2017 22:59

Tropenhitze treibt Gartler früh ans Beet

Die abendlichen Gewitter, die vor allem vom Mühlviertel ins Flachland zogen, brachten nur wenig Erleichterung für die hitzegeplagten Pflanzen. Es regnete teils zwar heftig, aber für Donnerstag sind wieder 34 Grad angesagt. Wer Gemüse und Blumen etwas Gutes tun will, sollte früh aus dem Bett steigen und ans Beet wechseln.

"Ein kalter Wasserguss am Abend über die heißen Pflanzen, damit tut man ihnen nichts Gutes", warnt die Gartenexpertin Elisabeth Koppensteiner im Interview. Beim Oö. Gartentelefon ( 0 732/77 20-17 720), das sie leitet, geht’s derzeit auch oft um die Hitze. "Derzeit keine Hecken schneiden und den Rasen nicht zu kurz mähen", gibt Elisabeth Koppensteiner Tipps. Sie rät, am frühen Morgen dicht am Boden zu gießen. Das tut nicht nur den Pflanzen gut, die frische Morgenluft wirkt auch auf die Menschen belebend und man kann zeitgleich auch gleich die Wohnung ordentlich durchlüften.

Standortgerechte Pflanzen pflanzen
In Ebensee pflegt Klaus Müllegger einen Bauerngarten: "Normal gieße ich meine Pflanzen alle zwei Tage, jetzt täglich und oft zweimal am Tag." Und in Micheldorf hat Erika Lugerbauer ihren Garten schon so angelegt, dass die Pflanzen "standortgerecht gepflanzt wurden". Somit stehen die hitzeliebenden Stauden in der Sonne, spenden jenen, die es kühler wollen, Schatten.

7270 Strafe drohen
Wer mehr Wasser benötigt als zum Gießen, weil der Pool noch nicht gefüllt ist, braucht sich keine Sorgen machen - noch gibt’s keine Wassernot ob der Enns. Dafür gilt ab sofort im ganzen Land die Waldbrandverordnung, die das Feuermachen und auch Rauchen in Waldgebieten verbietet. Auch das Wegwerfen von Glas, das wie eine Brennlupe wirken kann, ist verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert 7270 Euro Geldbuße.

Markus Schütz, Kronen-Zeitung

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