Sa, 16. Dezember 2017

180 Euro Schaden

21.06.2017 10:00

Wiener sollte Fehler von Paket-Zusteller ausbaden

Dass sich Tom K. Ärger einhandelt, wenn er für einen Nachbarn ein Packerl annimmt - damit hat er nicht gerechnet. Was der Wiener nicht wusste: Der Zusteller hatte sich in der Hausnummer geirrt. Erfahren hat er das aber erst, als er das Paket bereits an die vermeintliche Empfängerin übergeben hatte…

"Vor einiger Zeit läutete ein Bote bei mir und ersuchte mich, ein Paket für meinen Nachbarn an Tür Nummer 3 zu übernehmen", berichtete Tom K. aus Wien. Er tat dies bereitwillig, unterschrieb für die Übernahme. Und bat den Zusteller des Paketdienstes, den Empfänger mittels Benachrichtigungsschein zu informieren, dass die Sendung bei ihm abgegeben wurde. Eine Woche und zwei Übergabeversuche später traf Herr K. schließlich jemanden in der Nachbarwohnung an. "Die Dame nahm das Packerl, dankte mir und schloss die Wohnungstüre wieder." Dass die Angelegenheit damit noch nicht erledigt war, musste Herr K. einen Tag später feststellen, als plötzlich ein Herr vor seiner Haustüre stand. Und nach dem Paket fragte.

Paket bei falscher Hausnummer abgegeben
Dabei stellte sich heraus, dass der Bote die Lieferung statt bei der Hausnummer 22 irrtümlich im Haus von Herrn K. mit der Nummer 24 abgegeben hatte. Blöd nur, dass die "falsche" Empfängerin das Paket entsorgt hatte, als sie sah, dass es nicht für sie bestimmt war. Weil aber Herr K. für die Übernahme unterschrieben hatte, sollte er für den Schaden in Höhe von 180 Euro aufkommen. "Ich habe den Paketdienst kontaktiert, doch dieser weigert sich vehement, eine Lösung zu finden", bat der Wiener uns um Hilfe.

Dank Ombudsfrau muss Leser nicht zahlen
Vorweg die gute Nachricht: Herr K. muss nicht zahlen. DHL bedauerte auf Anfrage der Ombudsfrau die entstandenen Unannehmlichkeiten des Lesers außerordentlich: "Es dürfte hier unserem Fahrer ein Fehler unterlaufen sein." Deshalb erklärte man sich bereit, den Schaden in Kulanz zu übernehmen.

 Ombudsfrau
Redaktion
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