Fr, 24. November 2017

Identität ungeklärt

21.06.2017 07:36

Brandleger in Asylheim lebte bei uns als „U-Boot“

Nach dem Brand in einem Asylheim im niederösterreichischen Mistelbach mit zehn Verletzten sitzt ein Mann in U-Haft. Ein Mann - viel mehr wissen die Ermittler über die Identität des Festgenommenen nämlich nicht. Er lebte als "U-Boot" in Österreich.

Wie der leitende Staatsanwalt Friedrich Köhl gegenüber "Heute" sagte, kenne man weder den Namen noch das Alter oder die Herkunft des Verdächtigen. Der Mann zeigte sich bei seiner Festnahme äußerst verwirrt, eine Einvernahme sei noch nicht möglich gewesen. So sei laut dem Bericht nicht einmal bekannt, welche Sprache er spreche.

Bewohner mittels Drehleiter gerettet
In der Nacht auf Montag war der Brand in dem Asylheim in Mistelbach ausgebrochen. Mehrere Bewohner waren im stark verrauchten Gebäude eingeschlossen. Mittels Drehleiter wurden die Asylwerber aus Syrien über einen der Balkone schließlich ins Freie gerettet. Neun Menschen erlitten eine Rauchgasvergiftung, einer der Bewohner war in Panik aus dem Fenster gesprungen. Er wurde ebenfalls verletzt ins Spital gebracht.

DNA-Abgleich soll Identität klären
Wenig später konnte der mutmaßliche Brandstifter festgenommen werden. Der Verdacht lag nahe, dass der offensichtlich verwirrte Mann möglicherweise unter einer Psychose leidet. Er zeigte sich nicht kooperativ und hatte keine Dokumente bei sich. Die Ermittler hoffen nun auf einen Treffer in der DNA-Datenbank, um so die Identität des Mannes klären zu können.

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Redaktion
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