Do, 23. November 2017

Zweitwohnsitze

20.06.2017 20:46

„Anzeigen blieben ohne Folgen“

Ihm sind die Hände gebunden: Zells Bürgermeister Peter Padourek vermisst im Interview mit der "Krone" Salzburg eine klare Ansage der Regierung zu vielen illegalen Zweitwohnsitzen.

Herr Bürgermeister, wie hätte das Problem aus Ihrer Sicht gelöst werden müssen?
"Mit einer Abgabe für die Zweitwohnsitze, wie es auch mein Amtskollege Wolfgang Viertler gefordert hat und der damit verbundenen Offenlegung. Wir laufen sonst Gefahr, dass es wieder nur eine Scheinlösung geben wird."

Mit 22 Anzeigen gegen illegale Zweitwohnsitze zählt ihre Gemeinde zu den landesweiten Spitzenreitern. Was ist seither passiert?
"Als Bürgermeister ist es meine Pflicht,  Verdachtsfälle zur Anzeige zu bringen. Aber es scheitert an den Umsetzungsmöglichkeiten, denn  bei uns ist bislang nichts angekommen, dass irgendwelche Maßnahmen eingeleitet worden sind. Und wir Ortschef wissen nicht, wie wir die Problematik in den Griff bekommen sollen, wenn das Thema von der zuständigen Verwaltungsbehörde und den Gerichten bislang nur negativ behandelt worden ist."

Wird sich das mit der Novelle ändern?
"Wir müssen uns jetzt gut einlesen in das neue Gesetz und schauen, wie man das umsetzen kann. "

Interview: Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden