So, 17. Dezember 2017

16-Jährige tot

20.06.2017 16:58

Mutter des Mädchens nimmt Unfalllenker in Schutz

Nach dem tragischen Unfall in Neuberg an der Mürz, bei dem eine 16-Jährige neben dem Unfallwrack starb, meldet sich nun die Mutter des Mädchens zu Wort. Sie nimmt den Unfalllenker, einen 16-jährigen Burschen, in Schutz. Denn dieser habe sich nicht, wie die Polizei berichtet hatte, vom Auto entfernt, nachdem sich der Wagen überschlagen hatte.

"Michelle und ihre Freunde feierten keine Partynacht sondern setzten sich bis ca 23 Uhr zum Grillen zusammen. Da Michelle etwas getrunken hatte, entschieden sie gemeinsam das Jakob sie nach Hause fährt, niemand konnte ahnen wie schrecklich dieser Abend für die Freunde enden würde", schreibt Mutter Claudia S. auf Facebook.

Michelle habe "etwas getrunken gehabt", deswegen hatten die beiden Teenager entschieden, dass der 16-Jährige sie nach Hause fahren würde. Weder er, noch das Mädchen besaßen einen Führerschein. Die Jugendlichen stiegen in den Geländewagen der Eltern des Burschen, der nicht für die Straße zugelassen ist und eigentlich nur für Waldarbeiten verwendet wird. Weit kamen die beiden nicht: Nur rund 200 Meter vom Bauernhof entfernt kamen sie von der schmalen Straße ab.

Ließ der 16-Jährige Michelle zurück?
Der Wagen überschlug sich, beide wurden aus dem Auto geschleudert. Laut Polizei zog sich der 16-Jährige wohl eine Gehirnerschütterung zu, denn er war nach dem Unfall völlig verwirrt, schaffte es aber, sich zu seinem Elternhaus zu schleppen. Von dem Mädchen dürfte er aber nichts gesagt haben, so die Polizei. Denn die Eltern begannen nicht nach ihr zu suchen, sondern riefen die Rettung für ihren Sohn. Das Mädchen soll laut Polizei erst später von ihrem Vater entdeckt worden sein.

Claudia S. widerspricht dieser Darstellung. Jakob habe sich nicht von der Unfallstelle entfernt, beide wurden bei dem Autowrack gefunden. "Unsere Familie möchte sich von den furchtbaren Anschuldigungen gegen Jakob auf das Schärfste distanzieren", schreibt sie. Der Bursche konnte auf Grund seiner Verletzungen laut Polizei allerdings noch nicht befragt werden.

 krone.at
Redaktion
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