Di, 17. Oktober 2017

Tödlicher Unfall

20.06.2017 09:10

Tesla-Fahrer ignorierte Warnungen von Autopilot

Der vor einem Jahr in den USA tödlich verunglückte Lenker eines selbstfahrenden Tesla-Elektroautos hat der US-Regierung zufolge wiederholt Warnungen des Autopiloten missachtet. Der Mann hatte trotz mehrfacher Aufforderung des Fahrassistenten über einen längeren Zeitraum nicht die Hände am Lenkrad, geht aus einem Untersuchungsbericht der US-Behörde für Transportsicherheit (NTSB) hervor.

Dem 500-Seiten starken Bericht zufolge ignorierte der Fahrer sowohl optische als auch akustische Warnsignale der Computersteuerung. Er war im Mai vergangenen Jahres bei einem Zusammenstoß mit einem Lastwagen im US-Staat Florida ums Leben gekommen. Der Anwalt der Familie teilte mit, der Bericht widerlege Medienberichte, denen zufolge der Tesla-Fahrer zur Zeit des Unfalls einen Film geschaut habe.

Der Unfall hatte in der Autobranche für Diskussionen gesorgt, denn zahlreiche Hersteller setzen für die Zukunft auf das sogenannte autonome Fahren. Der Erfolg der neuen Technik steht und fällt mit deren Sicherheit. Tesla gehört dabei zu den Pionieren der Branche. Einem Medienbericht zufolge könnte der US-Elektrobauer schon bald auch Fahrzeuge in China produzieren und damit besseren Zugang zum weltweit größten Pkw-Markt erhalten.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden