Mi, 18. Oktober 2017

Volksschul-Projekt

16.06.2017 16:58

Mit Vertrag und Pickerln „zähmen“ Schüler Autos

"Mit Humor kann man Ziele oft leichter erreichen als mit Vorschriften", lächeln Mobilitätsberater Fritz Menzl und Bettina Karlhuber, Direktorin der Linzer VS 39 St. Margarethen. Die sich zum Ziel gesetzt haben, den Schulweg sicherer zu machen. So sollen per "Vertrag" und Pickerl die Autos gezähmt werden

"Die Straße vom Zaubertal zur Schule und vor allem die Straße entlang der Donau sind echt gefährlich", weiß Elternvereins-Obmann Clemens Hunger, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Weshalb mit Fritz Menzl ein Fachmann beauftragt wurde, um Abhilfe zu schaffen. Er entwickelte - gemeinsam mit den Kindern der VS 39 in Linz - einen "Vertrag", den die Kids mit ihren Eltern abschließen und in dem sich die Erwachsenen zu mehr Vorsicht verpflichten. Darin steht etwa auch, dass 30 km/h vor der Schule viel zu schnell sein können und dass der Abstand zum Gehsteig so groß wie möglich sein soll. Dazu gibt’s ein Pickerl fürs Auto samt Unterschrift des "Dompteurs".

Sensibilierung
"Im Grunde geht’s darum, die Autofahrer dafür zu sensibilisieren, dass hier eine Schule ist und dass man - auch wenn man morgens im Stress ist - aufpassen muss", betont Karlhuber.
Wobei auch Stadt Linz und Stadt Leonding gefordert wären, durch bauliche Maßnahmen die Sicherheit zu erhöhen. Ist doch etwa der Gehsteig zwischen Hort und Schulweg teilweise nur 60 Zentimeter breit. Und mehr Radarkontrollen seitens der Polizei würden mit Sicherheit auch zu erhöhter Aufmerksamkeit bei den Autofahrern führen.

Kronen Zeitung

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