Mo, 11. Dezember 2017

Zu hoch gewonnen

16.06.2017 14:29

Gegner gedemütigt: Coach nach 25:0-Sieg entlassen!

Ungewöhnliche Trainerentlassung in Spanien: Der Coach eines Teams von Zehn- und Elfjährigen ist beurlaubt worden, weil seine Mannschaft zu hoch gewonnen hat. Der Trainer von CD Serranos aus der Stadt Valencia erhielt das Kündigungsschreiben, nachdem sein Team den Gegner von Benicalap C Anfang Juni mit 25:0 besiegt hatte, wie Medien jetzt berichteten.

Die Begründung: Man dürfe nicht zulassen, dass der Gegner derart gedemütigt werde, sagte Jugendabteilungssprecher Pablo Alcaide. "Man hätte mehr Respekt vor dem Gegner haben und das Ergebnis ein bisschen unter Kontrolle halten sollen", sagte Alcaide der Zeitung "Marca". Man habe sich inzwischen bei Angehörigen des Verlierer-Teams und deren Eltern entschuldigt. "Für einen Elfjährigen ist es doch so hart, mit so einer Packung nach Hause zu gehen", betonte Alcaide.

"Gibt Wege, den Rhythmus zurückzuschrauben"
Auf die Frage, wie der Trainer hätte vorgehen sollen, sagte der Sprecher: "Es gibt Wege, den Rhythmus zurückzuschrauben. Der Trainer kann den Jungs zum Beispiel sagen, dass sie mindestens 15 oder 16 Pässe spielen sollen, bevor sie aufs Tor schießen. Oder dass sie versuchen, mit ihrem jeweils schlechten Fuß zu spielen."

Der Anwalt des Entlassenen entgegnete, der Coach habe nie die Absicht gehabt, den Gegner lächerlich zu machen. "Den Spielern hat er sogar gesagt, dass sie weiter hinten stehen sollen. Benicalap C hat aber weiter gestürmt und hinten viele Räume offen gelassen."

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden