Do, 14. Dezember 2017

Erzbergrodeo

16.06.2017 09:02

1800 Motorrad-Piloten stürmen den "Berg aus Eisen"

1800 Motorrad-Piloten geben seit Donnerstag beim "Erzbergrodeo" den Ton an. Dabei wagt sogar eine chinesische Delegation den Gipfelsturm.

Diese Zahlen belegen, warum der Erzberg gefürchtet wird: So lag die Ausfallsquote im Vorjahr bei 98,2 Prozent! Heißt: Von 500 Motorrad-Startern (das sind jene, die sich von 1500 Piloten fürs "Hare Scramble"-Finale am Sonntag qualifizierten) schafften es 491 (!) gar nicht bis ins Ziel! Nichts für schwache Nerven.

Zahlreiche "Männer aus Eisen" versuchen auch heuer wieder, den Giganten zu bezwingen. Im Vorjahr war der Brite Graham Jarvis "Solokünstler" beim Rodeo, siegte überlegen. Heuer rückt der Dreifachsieger dazu mit Landsmann und Neo-Husqvarna-Pilot Billy Bolt an der Seite in Eisenerz an.

Bolt war 2016 die größte Sensation: Das Talent startete als 51. des Prologs, überholte 46 Fahrer und platzierte sich in den Top 5! Er gilt als heißer Mitfavorit am Sonntag. Ebenso spannend: Erstmals in der Geschichte schickt China eine sechsköpfige Delegation von Hard-Enduro-Fahrern. Brandneu ist wiederum die Wunderwaffe von KTM. Erstmals geht man mit der neuen Einspritz-Technologie an den Start.

"Eines der härtesten Rennen der Welt"
"Es ist eines der härtesten Rennen der Welt. Eigentlich kannst du es fast nicht schaffen. Das ist das, was alle fasziniert", weiß Mitorganisator Mark Schilling, der derzeit auf Hochtouren kurbelt. "Wir erwarten über 40.000 Fans, haben 1800 Starter, zahlreiche Betreuer und eine Erzberg-Crew von 800 Leuten. Auf dem Gelände von 700 Hektar bewegen wir uns nur mit Quads. Anders sind diese weiten Wege nie zu schaffen."

Christoph Kothgasser, Kronen Zeitung

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