Do, 14. Dezember 2017

Im Vergleich mit EU

15.06.2017 16:23

Lebensmittel in Österreich besonders teuer

In Österreich sind Lebensmittel um 23 Prozent teurer als im EU-Durchschnitt, Alkohol ist dagegen um 9 Prozent billiger, wie das EU-Statistikamt Eurostat errechnete. Die Preisniveaus für Nahrungsmittel reichten von 62 Prozent in Polen und Rumänien bis fast 150 Prozent des Durchschnitts in Dänemark, gefolgt von Schweden (126 Prozent), Österreich (123 Prozent), Luxemburg (121 Prozent), Irland und Finnland (je 120 Prozent).

Alkohol und Tabak sind dagegen in Irland (175 Prozent) und Großbritannien (162 Prozent) am teuersten. Das niedrigste Preisniveau in diesem Segment verzeichnete im Jahr 2016 Bulgarien (56 Prozent des EU-Durchschnitts), vor Ungarn (67 Prozent), Polen (68 Prozent) und Rumänien (69 Prozent). In Österreich erreichte das Preisniveau von Alkohol und Tabak 91 Prozent des EU-Schnitts.

Österreich bei Hotels und Restaurants im EU-Schnitt
Dienstleistungen von Hotels und Restaurants waren 2016 in Dänemark (144 Prozent) dreimal so teuer wie in Bulgarien (44 Prozent). Österreich liegt in diesem Sektor mit 103 Prozent nahe am EU-Durchschnitt. Geringe Unterschiede gibt es dagegen in den Bereichen Unterhaltungselektronik, private Verkehrsmittel und Bekleidung. Unterhaltungselektronik ist am teuersten in Dänemark (115 Prozent) und am billigsten in Polen (86 Prozent), Österreich liegt bei 101 Prozent des EU-Schnitts.

Bekleidung ist am teuersten in Schweden (136 Prozent) und am günstigsten in Bulgarien (81 Prozent), Österreich kommt auf 102 Prozent. Die Preise für private Verkehrsmittel reichten von 146 Prozent in Dänemark bis 78 Prozent in Tschechien, Österreich liegt hier genau im EU-Schnitt.

Dänemark mit dem höchsten Preisniveau der EU
Generell wies Dänemark 2016 das höchste Preisniveau in der EU auf (139 Prozent), gefolgt von Irland (125 Prozent), Luxemburg und Schweden (je 124 Prozent). Österreich liegt mit 107 Prozent an zehnter Stelle. Die Preise sind am niedrigsten in Bulgarien (48 Prozent) und Rumänien (52 Prozent des EU-Durchschnitts).

 krone.at
Redaktion
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