Do, 14. Dezember 2017

Alltagsstress

15.06.2017 13:00

Wenn Frauen keine Lust mehr haben

Jede dritte Frau verspürt öfter einmal kein sexuelles Verlangen, bei zehn Prozent ist diese Lustlosigkeit mit Leidensdruck verbunden. Die Ursachen der "Flaute im Bett" reichen von stressigem Lebensstil bis hin zu hormonellen Veränderungen und Krankheiten.

"Bei einem Großteil der Betroffenen liegen Probleme mit der Sexualität eher im nichtorganischen Bereich", so Dr. Elia Bragagna, Leiterin der Akademie für sexuelle Gesundheit auf einer Pressekonferenz in Wien. "Dazu gehört mangelnde Kommunikation mit dem Partner genauso wie die Bewältigung des stressigen Alltags mit Kindern, Haushalt und Beruf. Darüber hinaus verändert Beziehungstrott per se die Sexualität. Nicht zu Unrecht heißt es, dieser ist ein Lustdämpfer." Deshalb sollten gerade Frauen für regelmäßigen Ausgleich sorgen. "Stressreduktion ist das Um und Auf", betont auch Univ.-Prof. Dr. Peter Hofmann, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie in Wien und Graz. "Das zeigt sich beispielsweise im Urlaub. Wenn Zeit vorhanden ist, um Dinge wie Essen, Shoppen etc. gemeinsam zu genießen, lebt auch die Sexualität wieder auf."

Körperliche Ursachen beheben
Weiters können (chronische) Krankheiten, z.B. der Schilddrüse oder Inkontinenz verantwortlich zeichnen. Diese müssen natürlich zuerst behoben werden. Hormonelle Veränderungen, etwa während der Wechseljahre stellen ebenfalls Gründe dar, warum es im Bett nicht mehr klappen will. Oft kommt es in dieser Zeit zu einer verminderten Durchblutung im Genitalbereich, darüber hinaus sinkt mitunter die Erregbarkeit in der Intimregion. Unterstützung hält nun zusätzlich die Natur bereit. Untersuchungen zeigen: Die Arzneipflanze Damiana stabilisiert den Testosteronspiegel, hat durchblutungsfördernden Effekt und verhilft zu körperlicher Entspannung.

Eva Greil-Schähs, Kronenzeitung

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