Sa, 16. Dezember 2017

Horte springen ein

15.06.2017 11:00

Kampf um Kinderbetreuung in Ferien

Die Sommerferien sind kein Kinderspiel! "Wo gebe ich mein Kind nur hin?" - Diese Frage stellen sich viele Eltern, da - speziell im August - etliche Kindergärten geschlossen sind. Mithilfe von Tagesstätten und Horten soll in jeder Gemeinde der Bedarf abgedeckt werden.

"Ohne die Großeltern wären wir aufgeschmissen!" "Krone"-Kollegin Kerstin Wassermann ist eine von vielen Mamas, die sich vor den Ferien fürchten, da der Stammkindergarten eine Pause macht. "Natürlich könnten wir unseren vierjährigen Buben woanders unterbringen, aber für ein kleines Kind ist diese Umstellung ja nicht leicht."

Vor allem im August wird es für Eltern eng, denn in diesem Ferienmonat sind die meisten Kindergärten geschlossen. "Das ist leider nicht immer vermeidbar, da das Personal auf Urlaub gehen muss", sagt die Kärntner Kindergarteninspektorin Iris Raunig.

Sie betont aber, dass sich die Lage verbessert habe. Raunig: "Im Unterschied zu früher gibt es in jeder Gemeinde eine Ausweichmöglichkeit durch Tagesstätten und Horte, weil wir wissen, dass Eltern immer öfter arbeiten müssen. Auch dort, wo die Nachfrage weniger groß ist, versucht man, durch Zusammenziehen von Altersgruppen ein Angebot zu ermöglichen." Allerdings können die Öffnungszeiten auch kürzer ausfallen. Einen Überblick bietet: www.kinderbetreuung-kaernten.at

LH Peter Kaiser kündigt weitere Verbesserungen an: "Ich habe mich im Bund dafür eingesetzt, dass ab Herbst bessere Rahmenbedingungen für die Ferienbetreuung beschlossen werden. Die Verbesserungen sind ab Sommer 2018 spürbar."

Expertin Iris Raunig kennt aber auch Vorteile, wenn Kinder im Sommer daheim sind. "Man darf nicht vergessen, dass Kinder genauso Ferien und eine Auszeit vom Kindergarten brauchen."

Christan Rosenzopf, Kärntner Krone

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