Mo, 21. Mai 2018

Familienvater (30)

12.06.2017 10:29

"Ich weiß nicht mehr weiter!"

Das Leben schreibt meist seine ganz eigenen Geschichten. Im Fall von Dominik Groschner ist es seit Jänner eine zutiefst dramatische. Starke Schmerzen und ein Rollstuhl sind für den Familienvater aus Pamhagen zum täglichen Begleiter geworden. Doch Hilfe ist derzeit nicht in Sicht

"Hallo, mein Name ist Dominik, und ich weiß nicht mehr weiter", das waren die ersten Worte von Dominik Groschner bei seinem Anruf in der "Krone"-Redaktion. Nach einem Arbeitsunfall im Jänner, bei dem ein 30 Kilo schwerer Alu-Deckel auf seinen Kopf stürzte, ist der junge Familienvater ein Pflegefall. Rund um die Uhr benötigt der einst kräftige Mann nun die Hilfe seiner Frau Sabrina, die deshalb auch ihren Beruf aufgeben musste. "Ich brauche sie beim Essen, Duschen und Anziehen. Ohne sie hätte ich schon längst aufgegeben", schildert Groschner.

Die Diagnose lautete: neurologische Erkrankung des Gehirns mit Schmerzstörung. Doch all die Tragik, die hinter der Geschichte des Verletzten steht, kümmert offenbar die Behörden wenig. Lediglich die niedrigste Pflegestufe bekam er zugestanden. Groschner erzählt: "Das Krankenbett bekam ich zur Verfügung gestellt, aber meinen Rollstuhl hab ich von meinem verstorbenen Großvater geerbt." Doch der Familienvater gibt nicht auf, er will mit einem neuen Rollstuhl wieder aktiver für seine beiden Kinder sein. Dafür bittet er dringend um Unterstützung. Ein Spendenkonto wurde deshalb in der örtlichen Raiffeisenbank eingerichtet: AT86 3307 1000 0001 4811.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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