Mo, 11. Dezember 2017

"Resist March"

12.06.2017 07:21

Los Angeles: "Pride Parade" als Anti-Trump-Demo

Eine Woche vor der großen Regenbogenparade in Wien sind am Sonntag Zehntausende Schwule, Lesben und andere Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft durch Los Angeles marschiert. Statt der jährlichen "Pride Parade", wie die Parade in Amerika genannt wird, fand heuer aber ein "Resist March", also ein Widerstandsmarsch, statt.

Knapp fünf Kilometer marschierten die Menschen in Hollywood über den Sunset und den Santa Monica Boulevard nach West Hollywood, das LGBTQ-Viertel in Los Angeles. Die Abkürzung LGBTQ steht für Lesbian, Gay, Bi, Transgender, Queer und bezeichnet die Community von Homo- und Bisexuellen sowie Transgender.

Trump-Gegner demonstrieren
Unter ihnen waren nicht nur Homo- und Bisexuelle, sondern auch Transgender und heterosexuelle Demonstranten. Denn bei diesem Umzug, erstmals abgehalten unter dem Motto #resistmarch ("Widerstandsmarsch"), ging es nicht nur um die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft in Kalifornien: Viele der Teilnehmer demonstrierten gegen US-Präsident Donald Trump und seine Politik, machten auf die #blacklivesmatter-Bewegung aufmerksam und setzten sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte ein.

"Wir sind alle Menschen"
Der Umzug endete im schwulen- und lesbenfreundlichen West Hollywood, wo schon die ganze Woche verschiedenste LGBTQ-Veranstaltungen stattfanden. Neben Livemusik und anderen Showeinlagen sprachen auch Nancy Pelosi, die Vorsitzende der demokratischen Fraktion im Repräsentantenhaus, Eric Garcetti, der demokratische Bürgermeister von Los Angeles, sowie die berühmte Dragqueen RuPaul zu den Marschierenden. Mary, eine 29-jährige Angestellte, war mit einer großen Regenbogenfahne dabei. Sie sagte zur "Krone": "Wir sind alle Menschen. Und so sollten wir auch behandelt werden, egal wie verschieden wir sind."

In Kalifornien wurden gleichgeschlechtliche Ehen im Jahr 2013 wieder erlaubt.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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