Mo, 20. November 2017

Viele Berg-Einsätze:

12.06.2017 06:00

Paragleiterin hing eine Stunde im Baum

Rauf, runter, wieder rauf - die Bergretter, Alpinpolizisten und Heli-Besatzungen hatten am Sonnen-Wochenende auf den heimischen Gipfeln viel zu tun. Am schlimmsten erwischte es eine Kletterin, die sich in Steinbach/A. eine Hand brach. Zuvor war hier eine Paragleiter-Pilotin (41) eine Stunde im Baum gehangen.

Mit ihrem Freund war die flugerfahrene Nußdorferin (41) bei Weyregg unterwegs, wurde nach dem Start bei einer Rechtskurve von einer Windböe erfasst, und die Pilotin musste im Wald notlanden. Sie hing samt Schirm in 20 Metern Höhe auf einem Baum. Via Handy alarmierte sie ihren Freund - sechs Bergretter aus Steinbach/A. und ein Alpinpolizist rückten aus. Nach
45 Minuten wurde die Nußdorferin gesichtet, 15 Minuten später war sie geborgen.

Verwirrung um Verirrten
Zuvor hatte es in Bad Goisern Verwirrung gegeben, weil der Notruf eines am Predigtstuhl verirrten Deutschen (43) in Salzburg landete und die Bergrettung Filzmoos alarmiert wurde, die  niemanden fand. Als der Irrtum erkannt wurde, ging’s schnell: Die Bergrettung Bad Goisern und der Polizei-Heli übten gerade in der Nähe des Verirrten.

Zwei Doppel-Einsätze
Am Sonntag gab’s auf der Wurzeralm einen Doppel-Einsatz: Ein an der Schulter verletzter Wanderer und ein Herzinfarkt-Patient mussten zeitgleich geborgen werden. Dasselbe passierte in Steinbach/A.: Der Polizei-Heli rettete eine erschöpfte Kletterin aus dem Mahdlgupf-Steig,  neben ihr holte Rettungshelikopter "C 10" eine Alpinistin, die sich eine Hand gebrochen hatte. Zuvor hatte der Hubschrauber eine verletzte Wanderin in Rosenau/H. geborgen.

Jürgen Pachner, Markus Schütz, Kronen-Zeitung

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