Di, 21. November 2017

Rennsport

11.06.2017 20:24

Jäger auf der Punktepirsch

Wiener bei TCR-Debüt am Salzburgring zweimal Vierter - Coleselli-Sieg im Suzuki Cup, Eng Fünfter des GT-Masters

Keine Frage, Thomas Jäger hat in der TCR International Series seine Duftmarke gesetzt. Der 22-jährige Neo-Wiener bestätigte im Opel Astra des Kissling-Teams seine tolle Performance im Qualifying mit vierten Plätzen in den gestrigen Rennen, scheiterte am Podest nur am zweifachen Gesamtsieger Stefano Comini.

Am nächsten dran an Platz drei war Jäger im ersten Lauf - lediglich eine Safetycar-Phase mit anschließendem Rennabbruch rettete dem Schweizer das Stockerl. Die tollste Aufholjagd legte Jäger im zweiten Lauf hin. Von Startposition fünf nach der ersten Schikane auf Platz zwölf zurückgereicht, arbeitete er sich sukzessive auf Platz vier vor, vernaschte dabei Georgien-Sieger Kajaia und Vervisch gar im Doppelpack. Für Comini langte die Distanz nicht mehr. "Mit der Brechstange wär’s vielleicht geglückt, aber fürs Team ist Platz vier besser als Blechsalat", steckte Jäger die "Niederlage" weg. Sein geheimster Wunsch: ein Kissling-Angebot für ein weiteres TCR-Wochenende. "Es hat echt Spaß gemacht!"

Mit Taktik zum Triumph
Lernintensive Tage "genoss" auch Marc Coleselli im Nesselgraben. Speziell punkto Taktik. So holte er sich mit Platz acht im zweiten die Pole fürs dritte Rennen zum Suzuki Cup. Wo er dann die risikofreudigen Ungarn vorbei ließ und als Vierter im Abbruchsrennen - Haselsteiners Swift hatte sich überschlagen - seinen Premierensieg im Austria-Cup feierte. Auch ohne Punkte."Das gibt für den Slowakiaring Selbstvertrauen", lachte der 23-jährige Walser - und düste heim, um für die Diplomprüfung zum Personaltrainer an der Tourismusschule in Bad Ischl zu büffeln.

Erfreulich gestaltete sich auch das "Heimspiel" für Nachbar Philipp Eng beim ADAC GT Masters am Red Bull Ring. Der Dritte vom Samstag verteidigte im Finale mit dem Briten Ricky Collard im BMW die fünfte Startposition. Sieger der Steirer Christian Engelhart vorm Tiroler Lucas Auer.

Harald Hondl, Kronen Zeitung

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