Fr, 25. Mai 2018

In See ertrunken

11.06.2017 15:59

Badeausflug endet für jungen Mann tödlich

Tödlich hat ein Badeunfall am Sonntag im steirischen Kraubath an der Mur bei Leoben geendet. Ein 28-jähriger Afghane, der mit einer Gruppe von Freunden am See war, ging plötzlich unter und war nicht mehr auffindbar. Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie zehn Taucher suchten nach dem Vermissten. Der Schwimmer wurde schließlich leblos am Grund des Sees lokalisiert, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Gegen Mittag ging bei der Feuerwehr die Meldung über den Badeunfall ein. Sofort rückten fünf Wehren und zwei Einheiten der Wasserrettung aus, um nach dem Verunglückten zu suchen. Laut Einsatzleiter Robert Gmundner von der Feuerwehr Kraubath hielten Männer in Booten an der Wasseroberfläche Ausschau, während zehn Taucher unterhalb der Wasserlinie den See bis hin zum Grund absuchten. Der Vermisste, laut Angaben der Polizei ein 28-jähriger Asylwerber aus Afghanistan, wurde schließlich in rund fünf Metern Tiefe lokalisiert. Er wurde geborgen, doch es kam bereits jede Hilfe zu spät.

Achtjährige nach Badeunfall wiederbelebt
Erfolgreich verlief hingegen die Rettung einer Achtjährigen nach einem Badeunfall im Schlossbad Bärnbach im steirischen Bezirk Voitsberg am Samstagnachmittag. Das Kind hatte die Wasserrutsche benutzt und war danach untergegangen. Der Bademeister entdeckte das Mädchen kurz darauf unter Wasser, brachte es gemeinsam mit einem weiteren Badegast an Land und begann mit der Reanimation. Die Achtjährige wurde im Anschluss der Rettung übergeben und in die Kinderklinik Graz eingeliefert. Ihr Zustand ist stabil.

 krone.at
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