Sa, 18. November 2017

Blutiges Massaker

09.06.2017 15:22

Aus Wut 18 Hühner erschlagen

Mit schier unvorstellbarer Grausamkeit richtete ein noch flüchtiger Gewalttäter in Scharnstein ein blutiges Massaker an: Er kletterte in der Nacht zum Donnerstag über den Hühnerzaun in das Anwesen eines Hobbylandwirtes (74) und erschlug mit einem Rohr 18 Legehennen. Die Kadaver ließ er einfach in der Wiese liegen.

"Ein besonders grausames und auch ein völlig sinnloses Verbrechen, das auf alle Fälle hart bestraft gehört", reagiert die Tierschutzorganisation Vier Pfoten entsetzt über die Greueltat.  Der Täter war über den Zaun bei den Hühnern eingestiegen, öffnete den Hühnerstall des 74-jährigen Hobbylandwirtes und schnappte sich ein dort abgestelltes Elektroinstallationsrohr, das etwa  einen Meter lang war. Mit diesem Rohr drosch der Täter  auf die Legehennen ein, tötete 18 der 30 Tiere.

Tierliebhaber fand tote Hühner
Völlig geschockt sah der 74-Jährige dann morgens das Blutbad und fand auf seiner Wiese verstreut seine geliebten Hühner. Nur 12 Tiere überlebten   das Massaker.
Doch wer steckt hinter dieser Tat? Nach der Anzeige des geschockten Tierliebhabers untersuchten die Kriminalisten die Spuren und Fingerabdrücke am Tatort.  Nach den ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass kein Psychopath und Tierhasser am Werke gewesen sein dürfte, der nur blindlings die Tiere töten wollte.

Erste Hinweise auf Täter

Vielmehr dürfte ein Täter aus dem Umfeld des 74-Jährigen aus Wut auf ihn seine geliebten Hühner so bestialisch getötet haben. Es gibt bereits konkrete Hinweise, die nun von den Beamten überprüft werden.

Johannes Nöbauer

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