Fr, 15. Dezember 2017

Fake-Reklamationen

08.06.2017 14:11

Kärntner betrog Elektronikfirma um 15.000 Euro

Ein 23-jähriger Kärntner hat mit fingerten Reklamationen eine international tätige Elektronikfirma um mindestens 15.000 Euro betrogen. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte sich der Mann in 131 Fällen Elektrogeräte erschlichen und diese über verschiedene Internetplattformen weiterverkauft. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt erstattete Anzeige gegen den Studenten.

Unter erfundenem Namen und mit falschen Adressen hatte der junge Mann über das Internet verschiedene Produkte reklamiert: Er gab an, dass die Geräte defekt seien, hatte diese aber nie besessen. "Er hat genau gewusst, welche Geräte er angeben musste. Dabei hat es sich um Sofortaustausch-Produkte gehandelt, also um Geräte, die anstandslos ausgetauscht werden, weil eine Rücksendung der defekten Geräte zu teuer wäre", sagte Raimund Messner vom Landeskriminalamt Kärnten.

Die neuen Geräte ließ sich der 23-Jährige an verschiedene Postabholstellen schicken, von wo er sie mit nach Hause nahm. Bei der Elektronikfirma stellte man schließlich fest, dass überdurchschnittlich viele Reklamationen aus Kärnten kamen, und erstattete Anzeige. Anfang Juni wurde der 23-Jährige ertappt, als er ein weiteres Paket abholen wollte. Bei der Einvernahme gestand er den Betrug. Ob er noch für weitere fingierte Reklamationen verantwortlich ist, steht bislang nicht fest. Die Ermittlungen laufen.

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