City-Aufreger

Wienerin genervt: "Mein Nachbar kifft täglich!"

Wien ist anders. So lebt man auch im 21. Bezirk teilweise an seinen nervlichen Grenzen. Zumindest eine Wienerin, deren Nachbar täglich für einen ungustiösen Cannabis-Geruch sorgt. Bereits seit Monaten beschwert sich die junge Frau über die Geruchsbelästigung, doch bleiben ihre Ansuchen erfolglos. City4U berichtet:

# Jeden Tag ein Joint

Sabine R. (Name von der Redaktion geändert) wohnt seit Februar in einer WG im 21. Wiener Gemeindebezirk. Kurz darauf hatte sie das Vergnügen, ihren neuen Nachbar kennenzulernen, doch ihre Freude wurde schnell in Unmut verwandelt. Der junge Herr nebenan hat eine Leidenschaft: Kiffen. Jeden Tag und zu jeder Uhrzeit und zwar am liebsten bei offener Türe. Denn so kommt der Gestank noch leichter in Sabines Wohnung.

"Im Grunde soll jeder machen, was er will, aber wenn meine ganze Wohnung danach stinkt, geht das einfach nicht mehr so weiter!", so Sabine im Gespräch mit City4U.

# Hausverwaltung unternimmt nichts

"Nicht nur in seiner Wohnung kifft er - oft lässt er sogar die Tür offen, sodass man es noch stärker riecht!", brüskiert sich die Frau. Der unzumutbare Zustand zieht sich nun schon seit Monaten hin. Sabine ist verzweifelt, denn bereits einige Male hat sie bei der Hausverwaltung angerufen. Unternommen wurde nichts. Sogar persönlich marschierte sie zu den Zuständigen bei der Verwaltung, die behaupteten, es würde bald etwas unternommen werden. Nun gut, mittlerweile ist Juni und Sabines Ansuchen blieben bis jetzt ohne Erfolg.

# Anzeige wegen Verleumdung

Nachdem es Sabine seit langem reicht, suchte die Wienerin auch das persönliche Gespräch mit dem Herren von nebenan - zweimal sogar. Dieser stritt natürlich alles ab. Welch ein Wunder! Die absolute Höhe an dem Ganzen ist aber nun, dass der kiffende Nachbar Sabine nun wegen Verleumdung angezeigt hat. Eine alles andere als erfreuliche Tatsache für die junge Frau. "Vermutlich wird die Anzeige fallen gelassen", verrät die Wienerin uns wutenbrannt.

# Hilflos: Was kann man tun?

Der erste Weg nach der Hausverwaltung kann natürlich der zur nächsten Polizeistation sein. Nach Paragraph 27 (1) und (2) kann der Konsum von Suchtgift (zum persönlichen Gebrauch) mit einer Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder einer Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen bestraft werden. Die Polizei leitet die Anzeige an die jeweilige Gesundheitsbehörde weiter. Sicherlich ist das auch ein langer Weg, bis etwas passiert, aber Sabine wird ihr Glück versuchen!

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

Vanessa Licht
Redakteurin
Vanessa Licht
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