Mi, 13. Dezember 2017

Kosten rückläufig

07.06.2017 15:58

Wohnungen und Häuser: Preise steigen weniger stark

Wer ein Eigenheim kaufen will, kann vielerorts aufatmen: Die Kostenexplosion der letzten Jahre - Toplagen ausgenommen - ist vorbei. Die Quadratmeterpreise legten im Österreich-Schnitt zuletzt nur um bis zu 1,4 Prozent zu, teils sind sie sogar rückläufig.

Am gefragtesten sind weiterhin gebrauchte Objekte. "Hier gibt es noch ein Spiel nach oben," erklärt Michael Pisecky, Sprecher der Wiener Immobilientreuhänder bei der Präsentation des aktuellen Preisspiegels. Extrem begehrt sind Objekte in Bregenz und Eisenstadt. Dadurch steigen die Preise.

Kosten für Neubauobjekte legen zu
In diesen Städten legen auch die Kosten für Neubauobjekte um mehr als 3 Prozent zu. Das teuerste Pflaster bleibt Salzburg mit 4131 Euro pro Quadratmeter (+0,7 Prozent). Häuser verloren in Innsbruck (-1,3 Prozent) und Linz (-0,3 Prozent) an Wert. Teurer wurde es in Wien und Eisenstadt (jeweils +4,7 Prozent). Baugründe haben sich in Bregenz (+8,2 Prozent), Eisenstadt (+8,2 Prozent) und Graz (+5,2 Prozent) sehr verteuert.

Die Wohnkosten sind nach Einschätzung der Branche in den letzten Jahren vor allem durch die hohen Betriebskosten (Müll, Kanal, Grundsteuer, Versicherungen, etc. gestiegen, die teilweise um 16 Prozent zulegten.

Kronen Zeitung

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