So, 17. Dezember 2017

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07.06.2017 13:34

Most Wanted: Österreicher in Kolumbien gefasst

Menschenhandel, Geldwäsche und Drogengeschäfte im großen Stil - in 190 Ländern stand Alessandro Gomes (Spitzname "Suri-Katze") auf Fahndungslisten. Der Schwerverbrecher, der einen österreichischen Pass hat, wurde jetzt in Kolumbien gefasst. Er soll auch im Drogenhandel von New York mitgemischt haben.

"Suri-Katze" - ein harmloser Spitzname für einen weltweitgesuchten Berufsverbrecher. Alessandro Gomes, der auch einen österreichischen Pass sein Eigen nennen kann, wurde von Interpol wegen Menschenhandel, Geldwäsche und Drogengeschäften von den Ermittlern rund um den Globus gejagt. Nun klickten für den Austro-Brasilianer (44) im Nordwesten Kolumbiens die Handschellen.

In dem südamerikanischen Land wechselte die "Suri-Katze" regelmäßig seine Wohnsitze, um seine Spuren zu verwischen. Zudem suchte der 44-Jährige gerne Touristenzentren auf, um dort als vermeintlicher Urlauber nicht direkt in das Visier der Ermittler zu gelangen - vergebens.

In Drogenhandel in New York involviert?
Der Zugriff folgte erst jetzt, weil die Behörden noch mehr über das transnationale Netzwerk, in dem die "Suri-Katze" Gomes dabei ist, zu durchleuchten. Es gibt Hinweise, dass er seine Hände im Drogenhandel im "Big Apple" mit ihm Spiel hatte. Bei seiner Festnahme leistete er keinen Widerstand. "Ein riesiger Erfolg für uns, eine Person zu fassen, die in 190 Ländern dieser Welt gesucht wird", so Oberst Wilson Pardo, Polizeikommandant von Antioquia.

Matthias Lassnig, Kronen Zeitung

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