Mo, 20. November 2017

Kriminelle im WC

06.06.2017 11:18

Geldbörsen im Visier: „Endstation“ für Zug-Bande

Laptops, Handys, Geldbörsen, teure Kleidung und schicke Sonnenbrillen. Aus den Abteilen von Zügen verschwinden immer wieder Wertgegenstände. Zwischen Wien und St. Pölten konnte jetzt ein kriminelles Quintett gestoppt werden, das es auf das Bargeld der Bahnpassagiere abgesehen hatte: Endstation im Wienerwald!

Die Geldbörse eines Pendlers dürften die fünf Kriminaltouristen aus der Slowakei im Zug nach St. Pölten eingesteckt haben. Als das Opfer dies bemerkte, wurde der Schaffner alarmiert. Daraufhin verbarrikadierte sich das Quintett in einem WC des Zuges. Ein zufällig an Bord befindlicher Polizist - er hatte eigentlich frei - unterstützte den Schaffner sofort. Die Garnitur wurde in Neulengbach gestoppt, wo bereits die alarmierten Gesetzeshüter warteten. Laut "NÖN" setzte es eine Anzeige für die Verdächtigen. Noch frecher gingen indes andere Kriminelle direkt im Stadtgebiet von Neulengbach vor: Während der Öffnungszeiten (!) brachen sie seelenruhig die Vitrine eines Geschäftes auf, stahlen daraus Mobiltelefone und suchten unerkannt das Weite - Fahndung läuft.

In der Thermenregion startete im Kampf gegen die Kriminalität jetzt ein Modellprojekt: Bad Erlach, Lanzenkirchen, Katzelsdorf, Walpersbach und Pitten bilden gemeinsam die erste "Gemeinsam-sicher-Region" Österreichs. Innenminister Wolfgang Sobotka stellte das Projekt mit den Bürgermeistern und Vereinen vergangene Woche vor.

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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