Mi, 13. Dezember 2017

Sechs Verletzte

02.06.2017 15:31

Rauch an Bord: Flieger musste nach Salzburg zurück

Sechs Verletzte hat es am Freitagnachmittag beim Flughafen Salzburg bei einem Zwischenfall in der Luft in einem Privatjet gegeben. In der Maschine kam es kurz nach dem Start zu einer Rauchentwicklung im Cockpit, der Flieger wurde zum Airport zurückbeordert. An Bord befanden sich zwei Crewmitglieder und fünf Passagiere.

Im Cockpit des Flugzeugs der Marke Citation begann es kurz nach dem Start um 14.30 Uhr zu rauchen, wie Flughafen-Sprecher Alexander Klaus mitteilte. Die Maschine kehrte daraufhin um und landete wieder auf dem Salzburger Airport. Der Privatjet war auf dem Weg ins schwedische Engelholm-Helsingborg gewesen.

Die Passagiere wurden zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht, hätten aber keine Rauchgasvergiftung erlitten, sagte Klinik-Sprecherin Mick Weinberger zur APA nach der Untersuchung der Schweden. Sie seien mittlerweile wieder entlassen worden.

Beschädigung am linken Triebwerk als Ursache
Nach einer ersten Rückmeldung dürfte eine Beschädigung am linken Triebwerk die Rauchentwicklung verursacht haben, so der Flughafen-Sprecher. Die Maschine wurde am Flughafen abgestellt, unter das linke Triebwerk wurde eine Öl-Auffangwanne gestellt. Der Jet wird laut Airport-Sprecher auch nicht von der Flugunfallkommission untersucht. Ein Techniker werde das Flugzeug durchchecken und reparieren, dann könne es ganz normal wieder starten.

Privatmaschine fiel auf die Nase
Erst im April war es am Flughafen Salzburg zu einem Zwischenfall gekommen. Eine US-amerikanische Privatmaschine kehrte kurz nach dem Start offenbar wegen eines technischen Problems wieder um. Rund zehn Minuten nach der sicheren Landung brach auf dem Rollweg das Bugrad des bereits stehenden Flugzeuges ein. Verletzt wurde dabei niemand.

 krone.at
Redaktion
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