Fr, 24. November 2017

Situation eskaliert

01.06.2017 16:06

Horror in Linzer Parks wird von Politik ignoriert

Den Linzer Bürgern reicht’s: In vielen städtischen Parks eskaliert die Drogenproblematik, gibt es Schlägereien unter herumlungernden Ausländergruppen. Doch von Seiten der Stadtregierung geschieht nichts, außer dass Anträge für Verbesserungen abgelehnt werden. "Wir brauchen endlich Lösungen", wird gefordert.

Seit zwei Jahren kommt der Linzer Hauptbahnhof kaum noch aus den negativen Schlagzeilen - seit dort Zuwanderer ihre Freizeit verbringen und Aggressionen ausleben. In den warmen Monaten verlagert sich das Problem nun in die Parks und auf Spielplätze, wo sich nun kaum noch Familien hintrauen, dafür blüht der Drogenhandel.

Außer "runden Tischen" hat die Stadtregierung allerdings noch nichts zuwegegebracht. Anträge, die Verbesserungen herbeiführen könnten, fallen Parteiquerelen zum Opfer und werden prinzipiell abgelehnt. Wie nun neuerlich der Antrag auf eine Änderung der 38 Jahre alten Gartenschutzverordnung, in der Wegweiserecht und Bestimmungen eingebaut werden könnten, um Sicherheitskräften und Ordnungsdiensten die Möglichkeit zum Handeln zu geben.

Statt Abhilfe wird es immer schlimmer

Gescheitert ist auch neuerlich - wie berichtet - ein runder Tisch zur Drogenproblematik im Linzer Hessenpark, der - wie auch andere Parks im Stadtgebiet - zum Sammelbecken für Drogendealer und Randgruppen mutierte. "Eigentlich  ist das ein Park für Familien und Kinder.  Partei-Hickhack hilft hier niemandem - wir brauchen  dringend Lösungen", forderte die Bürgerinitiative Lebenswerter Hessenpark unter Obfrau Olga Lackner. "Ein aktueller Lagebericht durch die Bürgerinitiative ergab, dass sich die Situation für die Anrainer noch nicht zufriedenstellend verbessert und sich die Drogenproblematik sogar noch verschärft hat", erkannten die politisch Verantwortlichen nach einjährigen "Bemühungen".

Statt hartes Durchgreifen nur "Projektgruppe"

Wie geht es weiter? Das Gesundheitsressort nimmt daher mit Stellen des Landes und anderer Gesundheitseinrichtungen Verbindung auf, um eine Projektgruppe mit Experten, Anrainern und Betroffenen ins Leben zu rufen. Diese Einrichtung soll sich mit der Drogenproblematik beschäftigen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung in Abstimmung mit Sicherheitskräften erarbeiten.

Völlig losgelöst

Da fordern die Bürger der Stadt mehr Sicherheit, weil afrikanische Drogendealer und massenweise Zuwanderer aus Krisengebieten die Parks und Spielplätze in Linz zu gefährlichen Hotspots machen. Ist inzwischen von der Stadtregierung irgendetwas unternommen worden? Nein! Völlig losgelöst von jedem Realitätsbezug agiert man mit Streetworkern, von denen sich Dealer wohl kaum ihr einträgliches Geschäft ausreden lassen.
Statt den Sicherheitskräften, die nur im Rahmen gesetzlicher Bestimmungen agieren können, mehr Rechte einzuräumen, setzt man nun auf eine "Projektgruppe". Was das heißt, ist klar: Auch weiterhin kein Schutz für die Bürger!

Johann Haginger, Kronen-Zeitung

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