Sa, 16. Dezember 2017

Gut gebrüllt!

01.06.2017 14:27

Originelle Mail von Werner Gruber sorgt für Lacher

Erst kürzlich hat Österreichs Promi-Aushängeschild in puncto Physik und Wissenschaft, Werner Gruber, die "Krone"-Leser über die "Wurschtigkeit" der Gletscherschmelze im Klimawandel-Szenario aufgeklärt. Der "Science Buster" ist aber auch abseits von Wissenschaft und Forschung für seine launigen Statements bekannt. So bringt Gruber derzeit mit einer automatisch generierten E-Mail-Antwort seine Fans zum Schmunzeln.

Um der kaum zu bewältigenden Zahl an E-Mails, die tagtäglich in Grubers Postfach landen, besser Herr zu werden, hat der Direktor des Wiener Planetariums eine Antwort verfasst, die automatisch an alle Absender verschickt wird - auch wenn er gerade nicht im Urlaub ist.

"Gelesen, aber nicht beantwortet"
"Geschätzte Kolleginnen und Kollegen", wendet sich Gruber darin unter anderem an "werte Mitstreiterinnen und Mitstreiter im Bereich der Astronomie und Physik" und seine Fans. Er bedankt sich für die E-Mail, stellt dann aber gleich unumwunden klar: "Sie wird gelesen, aber leider nicht beantwortet."

Gruber freue sich über jede Post. "Leider bekomme ich sehr viele E-Mails, also echt viele. Würde ich jede einzelne beantworten, würde mein Leben hier und jetzt enden. Ich könnte gerade noch Körperpflege betreiben und etwas schlafen."

Keine Anrufe vor 9 Uhr
Anschließend hat der TV-Physiker aber gleich ein paar Tipps parat, wie man dennoch mit ihm in Kontakt treten kann: Es gebe eine Sprechstunde im Planetarium Wien, wo man einen Termin vereinbaren könne. Auch ein Telefonanruf sei eine Option, "wenn Sie von mir gerne einen Vortrag vor diversem Publikum zu diversen Themen hören möchten". Allerdings warnt Gruber eindringlich: "Wer vor 9 Uhr in der Früh anruft, braucht einen wirklich wichtigen Grund."

Wer weiß, warum die Relativitätstheorie falsch ist?
"Sie wissen, warum die Relativitätstheorie falsch ist?", fragt Gruber weiter in die Runde der Verfasser, oder wissen Sie, "woran die Quantenmechaniker scheitern?". Dann, so empfiehlt der "Science Buster", möge sich der Absender doch direkt mit dem britischen Star-Physiker Stephen Hawking in Verbindung setzen. Dessen E-Mail-Adresse wird in der automatischen Antwort gleich mitgeliefert.

Und all jene, die ein UFO beobachtet haben - und dabei nicht unter Drogeneinfluss standen -, bittet Gruber, sich doch per E-Mail "an die zentrale UFO-Meldestelle von Europa" zu wenden.

"Mit freundlichen Grüßen"
Sollte jemand aber der Meinung sein, "dass Astrologie super, Homöopathie richtig und das Verweigern von Impfungen gesund ist", so könne derjenige gerne bei der nächsten Katastrophe Bratkartoffeln und Gruppensex genießen. "Es wird auch nichts ändern!", beendet der Physiker das Schreiben und nennt sicherheitshalber noch die wichtigsten Notrufnummern von Feuerwehr, Rettung usw. "Mit freundlichen Grüßen, Gruber Werner."

Friedrich Schneeberger
Redakteur
Friedrich Schneeberger
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