Mi, 13. Dezember 2017

Irrtümlich getroffen

01.06.2017 07:02

Philippinen: Militär tötet zehn eigene Soldaten

Ein schwerer Irrtum der philippinischen Luftwaffe hat zehn Soldaten das Leben gekostet. Der Angriff galt eigentlich islamistischen Rebellen auf der stark umkämpften Insel Mindanao. Verteidigungsminister Delfin Lorenzana sagte dazu am Donnerstag: "Das ist traurig. Aber manchmal passiert so etwas."

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kamen die Männer in der umkämpften Stadt Marawi ums Leben. Acht weitere Menschen wurden bei dem Luftangriff verletzt.

Kriegsrecht verhängt
Marawi auf der Insel Mindanao, die etwa 800 Kilometer südlich von Manila liegt, ist seit Dienstag vergangener Woche zwischen Regierungstruppen und islamistischen Rebellen umkämpft. Präsident Rodrigo Duterte verhängte das Kriegsrecht über die gesamte Insel. Es gab bereits mehr als 140 Tote. Von den über 200.000 Einwohnern sind inzwischen Zehntausende geflohen.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden