Di, 21. November 2017

Kein Verlustgeschäft

30.05.2017 12:43

Aus für 1- und 2-Cent-Münzen bei uns kein Thema

Italien hat es vorgemacht und wird im kommenden Jahr die Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus den Geldtaschen verbannen. Nun wird auch in anderen Ländern über das Schicksal des Kupfergeldes nachgedacht. Das Argument für die Abschaffung des "Schotters": Die Kosten für die Herstellung und die Verteilung würden den Münzwert übersteigen. In Österreich ist das Aus für die Cent-Münzen allerdings kein Thema, uns bleiben die Ein- und Zwei-Cent-Münzen erhalten.

Wie Nationalbankdirektor Kurt Pribil am Dienstag am Rande der Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB in Wien erklärte, mache die Münze Österreich auch mit der Prägung der kleinen Cent-Stücke noch etwas Gewinn. Solange die Nachfrage in Österreich da sei, werde man diese auch decken, sagte er.

Regeln per Gesetz fürs Auf- und Abrunden bei Barzahlung
Für den Fall, dass sich daran etwas ändert, würde die Notenbank bzw. deren Tochter Münze Österreich auf ein Gesetz bestehen, das fürs Barzahlen genaue Regeln für das Auf- bzw. Abrunden vorgibt, hieß es. Viele Preise in Supermärkten enden ja auf 98 oder 99 Cent.

Die Münze Österreich prägt die kleinen Kupfermünzen übrigens nur für den Inlandsbedarf. An Prägestätten in andere Länder exportiert werden indes Kupfer-Rohlinge.

Einige Länder - wie etwa Finnland, Belgien und die Niederlande - haben die kleinsten Münzen bereits eingestellt, 2018 reiht sich nun auch Italien in die Riege der "Ein- und Zwei-Cent-Verweigerer" ein.

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