Di, 21. November 2017

Drama in Dresden

29.05.2017 14:53

Frau verblutet bei Geburt im Wald - Baby überlebt!

Wie nahe Tragödie und Wunder beieinander liegen können, macht jetzt ein Drama in Deutschland deutlich: Ein Spaziergänger hat in einem Wald bei Dresden die blutverschmierte Leiche einer Frau in einem abgestellten Transporter entdeckt. Neben der Toten lag ein lebendes Neugeborenes. Die 38-Jährige dürfte bei der Geburt verblutet sein, ihr Sohn überlebte.

Laut Angaben der Polizei ereignete sich das Drama bereits am vergangenen Mittwoch nahe der sächsischen Ortschaft Weinböhla nördlich von Dresden. Die Frau habe demnach am Abend zuvor ihre Wohnung verlassen und sei mit dem Transporter weggefahren. Als sie auch am nächsten Morgen nicht zurückgekehrt war, meldete ihr Lebensgefährte sie als vermisst.

Wollte Frau Kind ohne Hilfe zur Welt bringen?
Ob die 38-Jährige konkret plante, ihr Kind ohne Hilfe zur Welt zu bringen, oder ob sie plötzlich von Wehen überrascht wurde, ist noch unklar. In dem im Wald abgestellten Fahrzeug brachte sie jedenfalls einen kleinen Buben zur Welt. Doch es kam offenbar zu schweren Komplikationen, die Frau verlor sehr viel Blut und starb nach der Geburt ihres Kindes in dem Transporter.

Das Baby wurde nach der Entdeckung durch einen Spaziergänger umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Dem kleinen Buben geht es den Angaben zufolge gut. Bei einer mittlerweile durchgeführten Obduktion konnte zudem ein Verbrechen oder ein Fremdverschulden bereits ausgeschlossen werden, hieß es in deutschen Medien unter Berufung auf die Polizei.

Teenager entdeckt Babyleiche auf Bauernhof
Einen entsetzlichen Fund hatte ein Jugendlicher am Wochenende auch auf einem Bauernhof im deutschen Bundesland Baden-Württemberg gemacht. Neben mehreren Heuballen fand er die Leiche eines Babys. Der Säugling dürfte nur wenige Tage alt gewesen sein. Die Ermittler gehen derzeit von einer Bluttat aus. Das vorläufige Obduktionsergebnis soll entsprechende Anhaltspunkte geliefert haben.

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Redaktion
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